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RENAC: Energie senken auf dem Wachstumskontinent

14.02.2017 | 13:30

Das die Förderung von deutsch-afrikanischen Unternehmenskooperationen auf der aktuellen politischen Agenda steht, wurde durch das Engagement von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypris deutlich. Sie reiste letzte Woche selber nach Kenia um den Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsgipfel in Nairobi zu eröffnen. Wie eine „wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ in der Praxis aussehen kann, zeigen die von der RENAC in Kooperation mit den Auslandshandelskammern organisierten AHK Geschäftsreisen zum Thema „Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe“: vom 29.05. bis 02.07. 2017 nach Südafrika, vom 27.3. bis 31.3. 2017 nach Kenia und vom 09.10. bis 13.10. 2017 nach Namibia. Zu hohe Energiekosten in der Produktion gefährden die Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen auf globalisierten Märkten. Das haben auch die afrikanischen Regierungen erkannt. In Kenia müssen Verbraucher mit mehr als 15.000 kWh pro Monat sich einem regelmäßigen Energieaudit unterziehen. Das betrifft rund 5.000 Unternehmen, wobei erst knapp die Hälfte die Audits eingerichtet haben. Mögliche Potenziale zum Energiesparen liegen streckenweise bei bis zu 50%. So z.B. in der Zementindustrie, der größte Energiekonsument Kenias. Oder in der Teeindustrie. Mit 110 registrierten Teeproduzenten ist Kenia weltweit drittgrößtes Produktionsland. Derzeit fallen bis zu 30% der Produktionskosten auf Energie. Südafrika kämpft bereits seit mehreren Jahren mit jährlich steigenden Strompreisen zwischen 10-15%. Gleichzeitig kostete hier eine Kilowattstunde Wind-oder Solarenergie bereits im vergangenen Jahr 40% weniger als konventionell erzeugter Strom. Potenziale für Energieeinsparungen in der Industrie werden auf fast 17 GW bis zum Jahr 2020 geschätzt. Und auch Namibia stellt zurzeit energiepolitisch neue Weichen in Richtung stärkerer Integration von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen in den Energiemix des Landes. Das AHK-Geschäftsreiseprogramm ist Teil der Exportinitiative Energie, mit der das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) deutsche Unternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten unterstützt. Die RENAC bietet Trainings und Beratungsdienstleistungen für Erneuerbare Energien und Energieeffizienztechnologien an. Weitere Informationen: http://www.renac.de/de/aktuelle-projekte/exportinitiativen/subsahara/gr-za.html http://www.export-erneuerbare.de/EEE/Navigation/DE/Ueber_uns/ueber_uns.html     

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