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Neue Studie der GSMA: Zahl der weltweiten Mobilfunkteilnehmer wird in diesem Jahr die Marke von fünf Milliarden überschreiten

27.02.2017 | 15:35

Die Zahl der eindeutigen („Unique“) Mobilfunkkunden wird in diesem Jahr mehr als fünf Milliarden betragen, so eine neue Studie der GSMA. Die globale Ausgabe 2017 des Berichts „Mobile Economy“ der GSMA zeigt, dass die Marke von fünf Milliarden Teilnehmern bis Mitte des Jahres 2017 erreicht sein wird und bis zum Ende des Jahrzehnts auf 5,7 Milliarde ansteigt. Bis dahin werden fast drei Viertel der Weltbevölkerung einen Mobilfunkdienst nutzen. Der Kundenzuwachs in diesem Zeitraum wird in erster Linie von großen asiatischen Märkten wie Indien ausgehen, für den allein bis 2020 weitere 310 Millionen neue eindeutige Mobilfunkkunden prognostiziert werden. Die Studie unterstreicht zudem die fortschreitende Verlagerung auf mobile Breitbandnetze und Smartphones, die den Weg in das 5G-Zeitalter ebnen, sowie den wachsenden Beitrag der Mobilfunkbranche zu Wirtschaft, Arbeitsplätzen und sozialer Entwicklung auf weltweiter Ebene. „Der Mobilfunk ist eine weltweite Plattform, die heute zwei Drittel der Weltbevölkerung unterstützt, indem sie Konnektivität und Infrastruktur bereitstellt, welche die neuen digitalen Ökonomien antreiben und auf sozioökonomische Herausforderungen eingehen“, sagte Mats Granryd, Director General der GSMA. „Unser jüngster ‚Mobile Economy‘-Bericht zeigt, wie die große Verbreitung von Smartphones und Hochgeschwindigkeitskonnektivität Innovation in Bereichen wie künstlicher Intelligenz ermöglicht und die digitale Transformation fördert. Mobilfunkbetreiber haben seit 2010 mehr als eine Billion Dollar in ihre Netze investiert und werden im Zuge des Eintritts in das 5G-Zeitalter im verbleibenden Jahrzehnt weitere 700 Milliarden Dollar investieren.“ 4G-Ausbau rund um den Globus – 5G-Einführung steht bevor Bis Ende 2016 gab es 4,8 Milliarden eindeutige Mobilfunkkunden und 7,9 Milliarden SIM-Verbindungen weltweit 1

. Mehr als die Hälfte der Verbindungen (55 Prozent) liefen über mobile Breitbandnetze (3G/4G), auf die Prognosen zufolge bis 2020 nahezu drei Viertel der Verbindungen entfallen sollen. Der Anteil der 4G-Verbindungen allein wird sich bis Ende des Jahrzehnts voraussichtlich von 23 Prozent auf 41 Prozent verdoppeln, ein Ergebnis der laufenden Investitionen in 4G-Netze durch die Betreiber. Ende 2016 waren 580 4G (LTE)-Netze in 188 Ländern errichtet, die eine 4G-Abdeckung für rund 60 Prozent der Weltbevölkerung bereitstellten. Auf längere Sicht, so die Prognose der Studie, werden die ersten kommerziellen 5G-Netze (basierend auf LTE Release 15) im Jahr 2019 eingeführt und sie werden bis 2025 eine Abdeckung für ein Drittel der Weltbevölkerung bieten. Es wird erwartet, dass die Zahl der 5G-Verbindungen bis zu dieser Zeit auf 1,1 Milliarde steigt. Unterstützung des Wirtschaftswachstums – und Umsetzung der weltweiten Ziele Es wird geschätzt, dass mobile Technologien und Dienstleistungen 4,4 Prozent im Jahr 2016 zum weltweiten BIP beigetragen haben. Dies entspricht einem wirtschaftlichen Wert von rund 3,3 Billionen US-Dollar 2

. Dieser Wert soll laut Prognosen auf mehr als 4,2 Billionen US-Dollar, bzw. 4,9 Prozent des voraussichtlichen weltweiten BIP, bis 2020 steigen, da Länder rund um den Globus weiterhin von den Verbesserungen bei Produktivität und Effizienz profitieren, welche die Mobilfunktechnologie ermöglicht. Das mobile Ökosystem stellte 2016 direkt und indirekt mehr als 28,5 Millionen Arbeitsplätze bereit, eine Zahl, die bis 2020 auf 30,9 Millionen steigen soll. Der Mobilfunksektor leistet zudem einen wachsenden Beitrag für die Staatskassen. Es wird geschätzt, dass die Branche 2020 einen Betrag von 500 Milliarden US-Dollar in Form von allgemeinen Steuern beiträgt und damit über den 450 Milliarden US-Dollar des letzten Jahres liegt. Staatliche Einnahmen durch Frequenzversteigerungen, die 2016 insgesamt fast 19 Milliarden US-Dollar ausmachten, sind darin nicht enthalten. Der Bericht unterstreicht zudem die führende Rolle der Mobilfunkbranche bei der Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) 3

, insbesondere in Bereichen wie finanzielle Inklusion (unterstützt Ziel 1), Gesundheit (Ziel 3), Gleichberechtigung der Geschlechter (Ziel 5) und Infrastruktur (Ziel 9). Mobilfunknetze sind zudem wichtig bei der Ausweitung des Internetzugangs auf einen möglichst breiten Teil der Weltbevölkerung. Die Zahl der Personen, die über mobile Geräte aufs Internet zugreift, hat sich in den letzten fünf Jahren auf 3,6 Milliarden verdoppelt und wird bis 2020 auf 4,7 Milliarden steigen, einen Anteil von 60 Prozent der Weltbevölkerung. „Mobile Technologie bietet Zugang zu den Werkzeugen und Anwendungen, die auf eine große Bandbreite sozioökonomischer Herausforderungen eingehen, und sie ermöglicht neue Technologien und Innovationen, um effizientere und ökologisch nachhaltige Gesellschaften aufzubauen“, ergänzte Granryd. „Die GSMA und ihre Mitglieder arbeiten gemeinsam an der Erreichung der SDG auf der ganzen Welt und nutzen dazu die Stärke von Mobilfunknetzen, um diesen Weg auf eine Weise zu beschleunigen, wie es keine andere Technologie vermag.“ Der neue Bericht „The Mobile Economy 2017“ wurde von GSMA Intelligence, dem Forschungsarm der GSMA, verfasst. Der vollständige Bericht sowie entsprechende Infografiken sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.gsma.com/mobileeconomy/. -ENDE-

Über die GSMA Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series. Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebseite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA. 1

Ein eindeutiger Mobilfunkteilnehmer ist eine Person, auf die mehrere SIM-Verbindungen entfallen können. 2

Der Beitrag zum BIP enthält den direkten und indirekten Beitrag von Mobilfunkbetreibern (0,9 %), verbundenen Branchen wie Geräteherstellern und Infrastrukturanbietern (0,5 %), den indirekten Beitrag (0,6 %) und Produktivitätsverbesserungen (2,5 %). 3

Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben im September 2015 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) verabschiedet. Die SDG setzen eine Reihe von Zielen, darunter die Beendigung von Armut, Aufhaltung des Klimawandels und Bekämpfung von Ungerechtigkeit und Ungleichheit bis 2030. http://www.gsma.com/betterfuture/ Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.     

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