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Liberty Media Corporation schließt Übernahme der Formel 1 ab

25.01.2017 | 15:00

Die Liberty Media Corporation („Liberty Media Corporation”) (Nasdaq: LSXMA, LSXMB, LSXMK, BATRA, BATRK, LMCA, LMCK) und Delta Topco, der Mutterkonzern von Formula 1 (Delta Topco wird im Folgenden als Formula 1, „Formel 1” oder „F1” bezeichnet) haben heute bekanntgegeben, dass Liberty Media seine bereits angekündigte Übernahme von F1, dem legendären internationalen Motorsportunternehmen, von einer Verkäufergemeinschaft (den „Verkaufenden Anteilseignern”) abgeschlossen hat. F1 hat Chase Carey zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Vorstandsvorsitzender zum Chief Executive Officer von F1 ernannt und Bernie Ecclestone zum Chairman Emeritus von F1. Bernie Ecclestone, der F1 im Laufe der Jahre wertvolle Dienste geleistet hat, wird dem F1-Vorstand als Berater zur Verfügung stehen. Greg Maffei, Präsident und CEO der Liberty Media Corporation, sagte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Übernahme von F1 abschließen konnten, und dass Chase dieses Unternehmen als CEO leiten wird. Es bestehen enorme Wachstumschancen für diesen Sport, und wir sind überzeugt, dass Chase mit seinen Fähigkeiten und Erfahrungen der Richtige ist, um diese erfolgreich umzusetzen. Ich möchte mich bei Bernie Ecclestone, dem neuen Chairman Emeritus, für seinen massiven Erfolg beim Aufbau dieser bemerkenswerten internationalen Sportart bedanken.” Chase Carey, Vorstandsvorsitzender und CEO von F1, sagte: „Ich freue mich, dass ich die zusätzliche Funktion des CEO übernehmen kann. F1 hat enormes Potential und verfügt über zahlreiche noch ungenutzte Möglichkeiten. Ich habe mich gefreut, von den Fans, den Teams, der FIA, den Promotern und den Sponsoren zu hören, welche Vorstellungen und Hoffnungen sie in die Sportart setzen. Wir werden mit all diesen Partnern zusammenarbeiten, um das Rennsporterlebnis zu steigern und diesem Sport neue Dimensionen zu erschließen, und wir freuen uns darauf, die Öffentlichkeit darüber informiert zu halten.” „Ich möchte Bernie für seine über Jahrzehnte ausgeübte führende Rolle würdigen und ihm danken. Dieser Sport hat seine heutige Form erst durch ihn und das von ihm geleitete, großartige Team von Führungskräften bekommen. Er wird immer Mitglied der Formel-1-Familie sein. Bernies Funktion als Chairman Emeritus gebührt ihm aufgrund seines enormen Beitrags zu diesem Sport, und ich bin schon jetzt dankbar für die Erkenntnisse und die Beratung, die er in unsere Arbeit für den weiteren Erfolg der Formel 1 und ein spannendes Umfeld für alle Beteiligten einfließen lassen wird.” Bernie Ecclestone, Chairman Emeritus von F1, fügte noch hinzu: „Ich bin stolz auf das Unternehmen, das ich in den letzten 40 Jahren aufgebaut habe, und auf alles, was ich mit der Formel 1 erreicht habe, und ich möchte allen Promotern, Teams, Sponsoren und Fernsehanstalten, mit denen ich zusammengearbeitet habe, danken. Ich freue mich sehr, dass das Unternehmen von Liberty übernommen wurde, und dass Liberty plant, in die Zukunft von F1 zu investieren. Ich bin sicher, dass Chase seine Funktion in einer Weise ausüben wird, die dem Sport zugute kommen wird.” Die Bezahlung für die Übernahme von 100 % der Aktien der F1 (1)

erfolgte bar und per neu ausgegebener Aktien der Serie C im Rahmen des Tracking-Stock der Liberty Media Group („LMCK”) sowie per einer gegen Aktien von LMCK austauschbare Schuldverschreibung. Der Transaktionspreis entspricht einem Unternehmenswert von F1 in Höhe von 8,0 Milliarden US-Dollar und einem Substanzwert in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar. (2)

Nach Abschluss der Übernahme wird die Liberty Media Group in Kürze in die Formula One Group umbenannt, und die Tickersymbole der Tracking-Stock-Serien A, B und C der Liberty Media Group werden von LMC (A/B/K) zu FWON (A/B/K) geändert, sobald der Namenswechsel der Gruppe abgeschlossen ist. Liberty Media geht davon aus, dass der Namens- und der Symbolwechsel der Gruppe in dieser Woche erfolgt. F1 wird seinen Sitz weiterhin in London haben, und Greg Maffei wird als stellvertretender Vorstandsvorsitzender von F1 tätig sein. Die Verkaufenden Anteilseigner erhielten eine gemischte Bezahlung, bestehend aus: 3,05 Milliarden US-Dollar in bar, rund 56 Millionen neu ausgegebenen LMCK-Aktien und einer austauschbaren Schuldverschreibung in Höhe von 351 Millionen US-Dollar, die von F1 ausgegeben wird und in LMCK-Aktien umgetauscht werden kann. Die Finanzierung des Baranteils der Übernahme erfolgte über das Barguthaben der Liberty Media Group. Die Neuausgabe der LMCK-Aktien erfolgt unter Einhaltung aller Marktabstimmungsvereinbarungen und Weiterverkaufssperren. F1 sowie bestehende Schulden von F1 in Höhe von 4,1 Milliarden US-Dollar (ohne Regressmöglichkeit für Liberty Media) und Bargeld von F1 im Wert von 0,7 Milliarden US-Dollar (3)

werden den Tracking-Stock-Aktien der Liberty Media Group zugeschrieben. Gleichzeitig mit der Durchführung der Übernahme zeichneten bestimmte Drittinvestoren neu ausgegebene LMCK-Aktien im Wert von 1,55 Milliarden US-Dollar zum Preis von 25 US-Dollar je Aktie. Die Gewinne aus dieser Investition wurden verwendet, um den Bargeldanteil an der den Verkaufenden Anteilseignern zu zahlenden Gesamtsumme zu erhöhen. Die Drittinvestoren sind Coatue Management, L.L.C., D. E. Shaw Group, JANA Partners LLC, Ruane, Cunniff & Goldfarb Inc., Soroban Capital Partners LP, SPO Advisory Corp. und Viking Global Investors LP (zusammen die „Drittinvestoren”). Ebenfalls gleichzeitig mit dem Abschluss der Übernahme verwendete Liberty Media die Nettogewinne aus seinem bereits angekündigten Angebot in Bargeld umwandelbarer Schuldscheindarlehen, um die den Verkaufenden Anteilseignern zu zahlende Bargeldvergütung in Höhe von 3,05 Milliarden US-Dollar um insgesamt rund 400 Millionen US-Dollar in bar zu erhöhen und die rund 19 Millionen Aktien im Bestand zu behalten, die ansonsten auf Grundlage des Kaufpreises je Aktie von 21,26 US-Dollar an die Verkaufenden Anteilseigner auszugeben wären. Diese LMCK-Aktien werden von Liberty für einen möglichen Verkauf an die F1-Teams reserviert. Aktien, die nicht innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der F1-Übernahme von F1-Teams gekauft wurden, werden eingezogen. Die Gesamtzahl der beim F1-Abschluss ausgegebenen LMCK-Aktien wurde wie folgt zugeteilt: rund 56 Millionen an die Verkaufenden Aktionäre, 62 Millionen an die Drittinvestoren und rund 19 Millionen in den Bestand. Nach Abschluss der Übernahme sind rund 217 Millionen LMCK-Stammaktien im Umlauf (pro forma für den Verwässerungseffekt der austauschbaren Schuldverschreibung von LMCK im Wert von 351 Millionen US-Dollar und ausschließlich der genannten rund 19 Millionen im Bestand behaltenen Aktien). Nach Abschluss der F1-Übernahme und der Ausgabe von Aktien an die Drittinvestoren (ausschließlich der potenziellen Ausgabe der im Bestand behaltenen Aktien) besitzen die Drittinvestoren insgesamt rund 29 % (4)

des im Umlauf befindlichen Kapitals der Liberty Media Group; die Verkaufenden Anteilseigner besitzen rund 33 % (4)

des im Umlauf befindlichen Kapitals der Liberty Media Group und haben eine Vertretung im Vorstand von F1, um Liberty Media bei der weiteren Entwicklung des ganzen Potenzials des Sports zu unterstützen. Der Präsident und CEO von Liberty Media, Greg Maffei, und der Vorstandsvorsitzende und CEO von Formel 1, Chase Carey, werden am Dienstag, den 24. Januar 2017 von 7:00 bis 9:00 Eastern Standard Time (13:00 bis 15:00 Uhr MEZ) in der CNBC-Fernsehsendung „Squawk Box” auftreten und detaillierter auf die Übernahme eingehen. Während ihres Auftritts werden Maffei und Carey Gelegenheit haben, sich zu den Finanzergebnissen und Prognosen von Liberty Media und der Formel 1 sowie zu den Auswirkungen aktueller Wirtschaftstrends zu äußern. Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995, darunter Aussagen zur Übernahme von Formula 1, zu den voraussichtlichen Vorteilen dieser Transaktion, zur Umbenennung der Liberty Media Group und der entsprechenden Tickersymbole sowie zu anderen Angelegenheiten, bei denen es sich nicht um historische Fakten handelt. Diese zukunftsgerichteten Aussagen schließen viele Risiken und Unsicherheiten ein, die dazu führen können, dass sich tatsächliche Ergebnisse wesentlich von den ausdrücklich oder stillschweigend gemachten Angaben in zukunftsgerichteten Aussagen unterscheiden. Diese zukunftsgerichteten Aussagen gelten lediglich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung, und Liberty Media weist jegliche Verpflichtung oder Absicht zur Verbreitung von Aktualisierungen oder Berichtigungen der hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund von Änderungen der diesbezüglichen Erwartungen von Liberty Media oder aufgrund von Änderungen bei Ereignissen, Bedingungen oder Umständen, auf denen solche Aussagen beruhen, ausdrücklich zurück. Bitte lesen Sie die öffentlich zugänglichen Unterlagen von Liberty Media, etwa den jüngsten Jahresbericht auf Formblatt 10-K und die Quartalsberichte auf Formblatt 10-Q, um mehr über die Risiken und Ungewissheiten in Bezug auf das Geschäftsfeld von Liberty Media zu erfahren, die Auswirkungen auf die Aussagen in dieser Pressemitteilung haben könnten. Über die Liberty Media Corporation

Die Liberty Media Corporation hält Anteile an diversen Medien-, Kommunikations- und Unterhaltungsfirmen. Diese Firmen können drei Tracking-Stock-Gruppen zugeordnet werden: der Liberty SiriusXM Group, der Braves Group und der Liberty Media Group. Zu den der Liberty SiriusXM Group (Nasdaq: LSXMA, LSXMB, LSXMK) zugeordneten Firmen und Vermögenswerten gehört der Anteil von Liberty Media an SiriusXM. Zu den der Braves Group (Nasdaq: BATRA, BATRK) zugeordneten Firmen und Vermögenswerten gehört Liberty Medias Tochtergesellschaft Braves Holdings, LLC. Die der Liberty Media Group (Nasdaq: LMCA, LMCK) zugeordneten Firmen und Vermögenswerte bestehen aus allen übrigen Firmen und Vermögenswerten von Liberty Media, die nicht entweder der Liberty SiriusXM Group oder der Braves Group zugeordnet werden, darunter Formel 1, Liberty Medias Anteil an Live Nation Entertainment sowie Minderheitsanteile am Eigenkapital von Time Warner Inc. und Viacom. Über Formula 1

Formula 1®, auf Deutsch Formel 1, begann im Jahr 1950. Es handelt sich um den weltweit prestigeträchtigsten Wettbewerb im Motorsport und die weltweit beliebteste jährliche Sportserie. Im Jahr 2016 sahen sich 400 Millionen Fernsehzuschauer aus über 200 Ländern die Formel 1 an. Die Formel-1-Weltmeisterschaft (FIA Formula One World Championship™) 2016 wurde von März bis November ausgetragen und setzte sich aus 21 Rennen in 21 Ländern auf fünf Kontinenten zusammen. FIA Formula One World Championship™ Limited gehört zu Formula 1 und hat die exklusiven kommerziellen Rechte an der FIA Formula One World Championship™ inne. Formula 1 ist eine Tochtergesellschaft der Liberty Media Corporation (NASDAQ: LSXMA, LSXMB, LSXMK, BATRA, BATRK, LMCA, LMCK) und gehört zum Tracking Stock der Liberty Media Group. Im Zusammenhang mit dem heute erfolgten Abschluss der Übernahme der Formel 1 gibt Liberty Media bekannt, dass die Liberty Media Group in Kürze zur Formula One Group umbenannt wird und die Tickersymbole der Tracking-Stock-Serien A, B und C der Liberty Media Group von LMC (A/B/K) zu FWON (A/B/K) geändert werden. Weitere Informationen über Formula 1® finden Sie unter www.formula1.com.     (1)Mit Ausnahme einer geringfügigen Anzahl Aktien im Besitz einiger Formel-1-Teams. (2)Berechnung zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Transaktion. (3)Barguthaben und Schulden von Formula 1 zum 31. Juli 2016. (4)Beruht auf der Anzahl unverwässerter Aktien zum 31. 12. 2016 und versteht sich inklusive des verwässernden Effekts der austauschbaren Schuldverschreibung im Wert von 351 Millionen US-Dollar.  

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