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JPND vergibt im Rahmen eines Aufrufs 23 Millionen Euro für die übergreifende Analyse von Signalwegen bei neurodegenerativen Erkrankungen

10.01.2017 | 15:50

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson stellen eine globale gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Notsituation dar. Weltweit sind schätzungsweise mehr als 40 Millionen Menschen von der Alzheimer-Krankheit und damit zusammenhängenden Störungen betroffen, die zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen zählen. Es wird erwartet, dass diese Zahl in den kommenden Jahrzehnten erheblich zunimmt. Bis auf wenige Fälle gibt es jedoch keine kurative Therapie und die Basismechanismen, die zahlreichen neurodegenerativen Erkrankungen zugrunde liegen, sind weitgehend ungeklärt. Vor diesem Hintergrund identifizierte das JPND einen dringenden Bedarf an gezielten Investitionen, um die grundlegenden Zusammenhänge zwischen verschiedenen Krankheiten besser zu verstehen. Es gibt aus klinischer, genetischer und biochemischer Sicht bereits Hinweise darauf, dass ähnliche molekulare Signalwege bei verschiedenen neurodegenerativen Erkrankungen und weiteren chronischen Krankheiten eine Rolle spielen. Im Rahmen dieses Aufrufs, der einem ähnlichen Aufruf folgt, den das JPND 2013 erfolgreich startete, werden 23 Millionen Euro für Bewerber aus 20 Ländern zur Verfügung gestellt. Angefordert werden Vorschläge für ehrgeizige, innovative, multinationale und multidisziplinäre kooperative Forschungsprojekte zur Durchführung von Netzwerkanalysen bei Erkrankungen, um die gemeinsamen zugrunde liegenden Mechanismen weiter zu ergründen. Diese kombinierte Analyse könnte zu einer Neudefinition klinischer Phänotypen und neuen Ansätzen bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen führen. Professor Philippe Amouyel, Vorsitzender des JPND, meinte: „Das JPND erkennt, dass ein tieferes Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu wirksamen Behandlungen von neurodegenerativen Erkrankungen und zur Entwicklung von Präventivstrategien ist. Die jüngste Forschung hat deutlich gemacht, dass diese konzeptionellen Fortschritte ein stärkeres Denken über traditionelle klinische Grenzen hinweg erfordern. Mit diesem Aufruf werden 23 Millionen Euro für Bewerber zur Verfügung gestellt, um höchst spezialisierte grenzüberschreitende Projekte zu entwickeln, die zu einem besseren Verständnis der zugrunde liegenden biologischen Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen führen könnten. Wir hoffen, dass diese Entwicklungen wiederum zu neuen, unkonventionellen diagnostischen und therapeutischen Ansätzen führen.“ Die in dem Aufruf enthaltenen neurodegenerativen Erkrankungen sind die Alzheimer-Krankheit und anderen Demenzen, Parkinson und mit Parkinson verwandte Erkrankungen, Prionenerkrankungen, Motoneuronenerkrankungen (wie ALS), Huntington-Krankheit, spinozerebelläre Ataxie (SCA) und spinale Muskelatrophie (SMA). Weitere Informationen über den Aufruf finden Sie unter: http://www.neurodegenerationresearch.eu/initiatives/pathways-2017/ Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.     

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