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Internationale Vereinigung reicht vor dem Landgericht Rotterdam (Niederlande) eine Klage wegen Schäden ein, die mutmaßlich durch Korruption und Betrug seitens Petroleo Brasiliero, bestimmter angeschlossener Unternehmen und seiner Führungskräfte verursacht ...

24.01.2017 | 13:06

  Internationale Vereinigung reicht vor dem Landgericht Rotterdam (Niederlande) eine Klage wegen Schäden ein, die mutmaßlich durch Korruption und Betrug seitens Petroleo Brasiliero, bestimmter angeschlossener Unternehmen und seiner Führungskräfte verursacht wurden Eine internationale Vereinigung gab heute bekannt, dass gestern vor einem niederländischen Gericht eine Klage im Namen von institutionellen Anlegern eingereicht wurde, die Verluste in Milliardenhöhe durch ihre Investitionen in Petroleo Brasiliero SA („Petrobras”) erlitten. Die Vereinigung, die eine Feststellungsklage aufgrund der vermuteten Korruption durch das Unternehmen und seine Führungskräfte anstrebt, vertritt die Anleger, die Aktien von Petrobras an der Börse BM&FBOVESPA in Brasilien neben weiteren Aktien im Rahmen von Transaktionen erwarben, die außerhalb der USA erfolgten und nicht durch den Klageweg in den Vereinigten Staaten abgedeckt sind. Die geschädigte Anlegergruppe ist der Überzeugung, dass die Niederlande die beste Gerichtszuständigkeit für entsprechende rechtliche Schritte bietet, da Petrobras Global Finance B.V. und mehrere Einheiten und Geschäftsbereiche von Petrobras dort ansässig sind. Darüber hinaus gibt es in der niederländischen Rechtsordnung einen globalen Präzedenzfall für internationale Anleger, die Schadenersatz aufgrund von Betrug und Verletzungen internationaler Wertpapiergesetze verlangen. Die 172-seitige Klageschrift macht geltend, dass als nach Jahren komplexer Betrügereien und Bestechungen durch das Management und Vertreter von Petrobras diese Machenschaften schließlich 2014 an die Öffentlichkeit gelangten, Anleger Verluste in Höhe von Milliarden von Dollars, Euros und brasilianischem Reals erlitten, die aus erheblichen Abschreibungen der Vermögenswerte und starken Einbrüchen der Petrobras-Aktienkurse resultierten. Die Klageschrift wurde von der in den Niederlanden ansässigen Stichting Petrobras Compensation Foundation (die „Foundation”) eingereicht, die durch eine Vereinigung von niederländischen, US-amerikanischen, brasilianischen und britischen Anwaltskanzleien vertreten und durch eine große Gruppe internationaler Anleger und die International Securities Associations and Foundations Management Company Ltd. („ISAF”) unterstützt wird. Die Foundation ist eine nicht gewinnorientierte Einrichtung, die im Namen einer Gruppe von geschädigten Petrobras-Anlegern handelt. Die Foundation wird von sehr erfahrenen und unabhängigen Board-Mitgliedern geführt, darunter H. Th. Bouma (Chairman), ein ehemaliger Rechtspartner von Pels Rijcken & Droogleever Fortuijn und ehemaliger stellvertretender Richter am Berufungsgericht in Den Haag; A.H. Korthals, ehemaliger Verteidigungsminister in der niederländischen Regierung; C.J. Vriesman, ehemaliger amtierender Bürgermeister der Gemeinde Den Helder und ehemaliger Director General der Staatsforstverwaltung und des Ministeriums für Wohnungsbau, Raumplanung und Umwelt. Weiter Informationen über das Board und Supervisory Board sind auf der Website der Foundation (http://www.pbcompensation.com/) verfügbar. Ziele des Rechtsverfahrens und Weg zum Ausgleich erlittener Verluste Der Rechtstreit in den Niederlanden wird von der ISAF unterstützt und finanziert. Er gibt geschädigten Anlegern die Möglichkeit, auf Schadensersatz zu klagen und eine rechtsverbindliche Streitschlichtung hinsichtlich der in den Rechtsstreit einbezogenen Aktien zu erreichen. Berechtigte Petrobras-Anleger beteiligen sich an der Klage auf „reiner Erfolgshonorarbasis“. Ein Risiko besteht dabei nicht und es fallen keine Vorabkosten an. Die Foundation hat Petrobras et al. eingeladen, eine faire Lösung für die Schäden, die den von der Foundation vertretenen Anlegern entstanden sind, zu erörtern. Da bisher diese Einladung nicht angenommen wurde, ist das Klageverfahren jetzt eingeleitet worden. Zuständigkeit Die Niederlande sind in diesem Fall das Land mit der optimalen Zuständigkeit für eine Klage gegen Petrobras

Über die Foundation haben niederländische und internationale Anleger ein Rechtsverfahren in den Niederlanden eingeleitet, da Petrobras Global Finance B.V. und mehrere weitere Einheiten und Geschäftsbereiche von Petrobras dort ansässig sind. Darüber hinaus reichten die Auswirkungen des mutmaßlichen Betrugs bis in die Niederlande. Die Anstrengungen, die die Foundation im Rahmen des Rechtsstreits und der Bemühungen um einen Vergleich unternimmt, betreffen die Hauptaktien von Petrobras, die an der BM&FBOVESPA in Sao Paolo und über verbundene Märkte wie Latibex an der Bolsa De Madrid gehandelt wurden, sowie gewisse auf Euro, Britische Pfund und US-Dollar lautenden Anleihen, die über Petrobras Global Finance B.V ausgegeben wurden. Die Entscheidung der Vereinigung, den Rechtsstreit in den Niederlanden zu führen, berücksichtigte auch den Umstand, dass, sollten die Parteien im Rahmen des Prozesses einen Vergleich beschließen, in der niederländischen Rechtsordnung ein globaler Präzedenzfall für internationale Anleger, die Schadenersatz aufgrund von Betrug und Verletzungen internationaler Wertpapiergesetze verlangen, existiert. Wertpapier-Prozesse in den USA

Die in den USA im Namen von Anlegern eingereichten Klagen beziehen sich auf Verluste bei American Depository Shares, die an der New York Stock Exchange gehandelt wurden, sowie bei gewissen auf US-Dollar lautenden Anleihen. Das bedeutet, dass Anlegerverluste, die von Aktien, die an BM&FBOVESPA gehandelt wurden, und von gewissen Anleihen, darunter auf Euro lautende Anleihen, stammen, nicht in der US-Sammelklage und den Opt-out-Klagen berücksichtigt werden. Brasilianisches Schiedsverfahren

Die ISAF hat zusammen mit einer Vereinigung von internationalen und in unterschiedlichen Rechtsordnungen versierten Anwaltskanzleien die Aussichten für die Einleitung eines Schiedsverfahrens zwischen geschädigten Anlegern und Petrobras vor der Market Arbitration Chamber der Börse BM&FBOVESPA in Brasilien geprüft. Diese Analyse kommt zusammen mit einer von institutionellen Anlegern unabhängig von ISAF durchgeführten Analyse zu dem Schluss, dass die Strategie eines Rechtsstreits in den Niederlanden, der von der Foundation und der ISAF organisiert wird, der optimale Weg zu einem nennenswerten Schadensersatz für geschädigte Anleger ist und die größten Erfolgsaussichten hat. Über die Shareholder Foundation Organisatoren der Stiftung. Stichting Petrobras Compensation Foundation, eine in den Niederlanden ansässige Stiftung, die im Auftrag geschädigter Petrobras-Anleger auftritt, hat ISAF mit der Interaktion zwischen Anlegern, Anwaltskanzleien, Dienstleistern und Medien sowie der Durchführung aller administrativen Aufgaben beauftragt, einschließlich der Erhebung von Kunden-Handelsdaten, Verlustberechnungen, Verlustzertifizierung und allen Aspekten der Dokumentationsabwicklung. Darüber hinaus wird ISAF die Finanzierung aller Rechtsstreitkosten übernehmen, einschließlich der Kosten für Anwälte, Gutachter, Abfertigung, Datenerfassung, Verwaltung und Schadensverwaltung, darunter der Verwaltungsaufwand für die potenzielle Auszahlung von Schadensersatz. Anwaltskanzleien. Lemstra Van der Korst N.V., eine führende niederländische Anwaltskanzlei für Rechtsstreitigkeiten und Sammelklagen, handelt im Auftrag der Stiftung und berät sich zurzeit mit den folgenden Kanzleien für Wertpapierprozesse: Motley Rice und  Lowey Dannenberg Cohen & Hart sowie Withers LLP und brasilianische Anwaltskanzleien. Anspruchsanalyse und -abwicklung. Battea Class Action Services, LLC, ein international führendes Unternehmen im Bereich der Einreichung von Sammelklagen in Bezug auf Wertpapierforderungen, wurde zum Sammeln von Kundendaten sowie der Durchführung und Validierung von Anlegerverlustberechnungen abgestellt. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.         

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