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Harnessing Technology to Narrow the Insurance Protection Gap - Ein Bericht der Geneva Association

17.01.2017 | 23:52

Die Geneva Association, die führende Denkfabrik der internationalen Versicherungsbranche, hat einen neuen Bericht veröffentlicht, in dem ausgeführt wird, wie digitale und andere moderne Technologien von der Versicherungsbranche eingesetzt werden könnnen, um die Lücken im Versicherungsschutz in ausgereiften und insbesondere in aufstrebenden Versicherungsmärkten zu schließen. Dazu sei insbesondere eine Verbesserung des Bewusstseins, der Erschwinglichkeit und Attraktivität von Versicherungsprodukten und Lösungen notwendig. Harnessing Technology to Narrow the Insurance Protection Gap bietet zudem auch tiefe Einblicke in wichtige Aspekte der Versicherungswirtschaft, praktische Ansätze und spezifische Fallstudien im Hinblick auf Technologie. Zur Ergänzung und Bestätigung der Ergebnisse enthält der Bericht auch Interviews mit 23 Führungskräften und Fachleuten. Die Auswirkungen der Digitalisierung in der gesamten Wertschöpfungskette seien überall spürbar und erstrecken sich auf Vorausplanung, Verkauf und Betrieb. Zum einen werde damit die Art und Weise beeinflusst, wie die Kunden die Versicherungsvorschläge vor dem Kauf entdecken und wahrnehmen. Zweitens verbessern sich die Verkäufe, einerseits durch Kostensenkung infolge von Disintermediation und andererseits durch zunehmende Umwandlung von Leads aufgrund maßgeschneiderter Lösungen und ,digital verbesserter‘ physischer Vertriebskanäle. Drittens könne die Akzeptanz einer durchgängigen Verarbeitung die Back-Office-Kosten gewaltig reduzieren. Gekoppelt mit Big-Data- und prädiktiven Analysen könne diese auch zu beträchtlichen Verbesserungen der Schadensquote führen und damit den Versicherungsschutz erschwinglicher machen. Mithilfe moderner Technologie, wie etwa Telematik, sei es viel weniger wahrscheinlich, dass die Versicherten sich fahrlässiger verhalten und größere Risiken eingehen, d. h. gegen das Interesse anderer Versicherter handeln, einfach weil sie versichert sind (Moral Hazard). Dazu ermögliche Big Data einen Quantensprung in der Risikoklassifizierung, was die Versicherung für gute Risiken attraktiver mache, die von günstigeren individuellen Preisen profitieren. Negativauslese, bei der vor allem Personen mit hohem Risiko Versicherungsschutz erwerben, werde wirksam abgemildert. Insgesamt werden die Versicherungsmärkte effizienter und bieten ein besseres Geschäft für risikobewusste Versicherte. Dr. Fabian Sommerrock, Stellvertretender Generalsekretär der Geneva Association und Mitverfasser des Berichts, sagte dazu: „Nutzung von Technologie ist einer der relevantesten und brisantesten Aspekte der globalen Diskussion über die Schutzlücke. Mit diesem Bericht möchten wir allseits gewinnbringende Situationen für Versicherungen, Policeninhaber und Gesellschaften insgesamt in den Blickpunkt rücken, abschätzen und quantifizieren. Auf dieser Basis hoffen wir, die globale (Rück-)Versicherungsgemeinschaft, Regierungen, Gesetzgeber, Aufsichtsbehörden, Standardgeber, Entwicklungsbanken, supranationale Organisationen und Verbraucher auf den enormen Nutzen aufmerksam machen zu können, den Technologie bewirken kann, um Gesellschaften durch Risikominderung und Schutzprodukte und -lösungen widerstandsfähiger zu machen.“ Dr. Kai-Uwe Schanz, Senior Advisor der Geneva Association und Mitverfasser des Berichts, fügte hinzu: „Obwohl die digitale (R)Evolution der Versicherungsbranche gerade erst begonnen hat, trägt Technologie bereits zur Verkleinerung der Schutzlücken bei. Die Digitalisierung ist ein einzigartiger Hebel für Versicherungsgesellschaften, erschwinglichere, effizientere und stärker kundenorientierte Produkte und Lösungen zu entwickeln und dabei den Wert von Versicherung für die Gesellschaft zu steigern.“ Der Bericht Harnessing Technology to Narrow the Insurance Protection Gap ist verfügbar unter: https://goo.gl/WgjVH1 Eine Zusammenfassung des Berichts ist erhältlich unter: https://goo.gl/Gxsiol Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.     

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