Cartoons auf a|m Cartoons auf a|m

Cartoons auf a|m


GSMA ruft "Big Data for Social Good"-Initiative ins Leben

27.02.2017 | 13:20

Die GSMA präsentierte heute auf dem Mobile World Congress die Initiative „Big Data for Social Good“. Diese wird die Big-Data-Kompetenzen von Mobilfunkbetreibern zur Reaktion auf humanitäre Krisen, darunter Epidemien und Naturkatastrophen, nutzen. An dem Programm beteiligen sich 16 weltweit führende Mobilfunkbetreiber – Bharti Airtel, Deutsche Telekom, Hutchison, KDDI, KT Corporation, Millicom, MTS, NTT DOCOMO, INC., Orange, SK Telecom, Telefónica, Telenor, Telia, Turkcell, Vodafone und Zain, auf die zusammengenommen mehr als zwei Milliarden Verbindungen in über 100 Länder entfallen. Die Stiftung der Vereinten Nationen ist unterstützender Partner und übernimmt eine Koordinations- und Integrationsfunktion mit dem weiteren Umfeld der Branche, darunter Organisationen wie Global Partnership for Sustainable Development Data (GPSDD) und Digital Impact Alliance (DIAL). Versuche im Rahmen von „Big Data for Social Good“ mit Schwerpunkt auf Epidemien starten im Juni 2017 in Bangladesch, Brasilien, Indien, Myanmar und Thailand. „Vor einem Jahr war die Mobilfunkbranche der erste Sektor, der sich insgesamt zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG) bekannte und wie in unserem im September veröffentlichten „Mobile Industry Impact Report“ dargelegt, tragen wir bereits in unterschiedlichem Ausmaß zu allen 17 Zielen bei“, sagte Mats Granryd, Director General, GSMA. „Wir konzentrieren uns nun auf die Verstärkung und Beschleunigung des Einflusses unserer Branche auf die Erreichung der SDG und die Initiative, die wir heute ankündigen, wird wesentlich dazu beitragen, einigen der größten Herausforderungen der Menschheit zu begegnen: Epidemien und Naturkatastrophen.“ Reduzierung der Folgen von humanitären Krisen Die Auswirkungen von humanitären Krisen wie Epidemien und Katastrophen sind erschütternd. Jedes Jahr sterben 15 Millionen Menschen und weitere Millionen erleiden schwere Erkrankungen aufgrund von Infektionskrankheiten 1

, die durch menschlichen Kontakt sowie weitere Quellen wie Moskitos verbreitet werden. Schätzungen zufolge waren im letzten Jahrzehnt 1,8 Milliarden Menschen von Katastrophen betroffen 2

und die wirtschaftlichen Verluste aufgrund von Katastrophen beliefen sich von 2003 bis 2013 auf 1,5 Billionen US-Dollar 3

. Die Mobilfunkbetreiber werden durch den „Big Data for Social Good“-Bericht wichtige Einblicke basierend auf von ihren Netzen generierten anonymisierten Metadaten bieten, um die Reaktion auf diese kritischen Situationen zu unterstützen. Beispielsweise können durch die Überwachung des Menschenstroms in und aus den betroffenen Gebieten Organisationen des Gesundheitswesens wirksamer reagieren, um Epidemien zu verhindern, die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen und Hilfeleistungen besser zu steuern. Mit Zugang zu Erkenntnissen aus Mobilfunknetzen können humanitäre Organisationen Evakuierungs-, Hilfs- und Rettungsmaßnahmen präziser begleiten. Ermöglichung einer skalierbaren Reaktion Ein wichtiges Ziel der „Big Data for Social Good“-Initiative ist die Entwicklung von skalierbaren, gemeinsamen Prozessen und Mechanismen und der Aufbau eines Ökosystems, um eine zeitnahe Planung und Reaktion auf Krisen zu unterstützen. Zu diesem Zweck wird die GSMA einen Verhaltenskodex aufstellen, der sicherstellen soll, dass alle unternommenen Maßnahmen strenge Datenschutzrichtlinien einhalten. Zudem arbeitet die GSMA an der Standardisierung des Prozesses und nutzt gemeinsame Algorithmen und Prozesse zur Gewinnung von Erkenntnissen. Ferner definiert sie Ausgabeformate für De-facto-Standards für den Austausch und Mechanismen für die Bereitstellung von Erkenntnissen. Erste Versuche im Rahmen von „Big Data for Social Good“ für Epidemien sollen ab Juni mit Bharti Airtel in Indien, Telefónica in Brasilien und Telenor in Bangladesch, Myanmar und Thailand stattfinden. Das Ziel des betreiberübergreifenden Pilotprojekts ist die Entwicklung gemeinsamer Fähigkeiten bei Überwachung, Meldung, Prognose und Management der Ausbreitung von Krankheiten, die bei Tatenlosigkeit zu Epidemien führen könnten. In den Versuchen werden die Betreiber Erkenntnisse basierend auf anonymisierten Metadaten mithilfe von gemeinsamen Datenfeeds und Algorithmen bereitstellen, um Einblicke in menschliche Bewegungsmuster zu geben. Bei den Versuchen werden diese Informationen mit Daten aus Drittquellen wie unter anderem Aufnahmen in Krankenhäuser, Anzahl der Todesfälle und Wetterdaten angereichert, um aussagekräftige Erkenntnisse zu liefern, die lokale und internationale staatliche und humanitäre Einrichtungen für ihre Entscheidungen heranziehen können, wann, wo und wie Ressourcen eingesetzt werden sollen. Die GSMA wird die Ergebnisse dieser Versuche voraussichtlich auf dem Mobile World Congress im Februar 2018 veröffentlichen. Erhöhung des Einflusses auf die SDG Die „Big Data for Social Good“-Initiative wird sich auf zahlreiche Ziele für nachhaltige Entwicklung positiv auswirken, darunter Ziel 1 (Keine Armut), Ziel 3 (Gute Gesundheitsversorgung und Wohlergehen), Ziel 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur), Ziel 10 (Reduzierte Ungleichheiten), Ziel 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden), Ziel 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) und Ziel 17 (Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen). Neben der „Big Data for Social Good“-Initiative haben die GSMA und UN Global Pulse an dem Bericht „State of Mobile Data for Social Good“ zusammengearbeitet. Der Bericht zeigt den möglichen Wert von aus dem Mobilfunk abgeleiteten Erkenntnissen bei der Erreichung wichtiger ordnungspolitischer Ziele, indem er das bislang vorliegende Wissen zusammenführt. Der Bericht enthält zudem Beispiele für Forschungs- und Pilotprojekte, die bereits unternommen wurden, und hebt die zentralen Herausforderungen und Grenzen auf der Angebots- und Nachfrageseite hervor. Darüber hinaus gibt die Studie Empfehlungen zur Weiterentwicklung nachhaltiger öffentlich-privater Partnerschaften und Nutzung von Mobilfunkdaten für einen sozialen Mehrwert. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsma.com/mobilefordevelopment/programme/disaster-response/data-for-development. „Big Data for Social Good wird auf Beispielen aus der ganzen Welt aufbauen, von großen und kleinen Betreibern in Industrie- und Entwicklungsländern, die in Big Data investieren, um die Gesellschaft in vielen Bereichen zu verbessern“, fuhr Granryd fort. „Er ergänzt zudem die Erfahrungen und Einblicke, die aus Programmen der GSMA wie Disaster Response, mHealth, Connected Living und weiteren gewonnen wurden, und legt die Betonung auf eine beschleunigte, nachweisliche Wirkung, die auf weitere Bereiche von weltweiter Relevanz ausgeweitet werden kann.“ Weitere Informationen zum „Big Data for Social Good“-Programm finden Sie unter www.gsma.com/betterfuture/bd4sg. Hinweise für Redaktionen: 1. Dye, Christopher. „After 2015: Infectious Diseases in a New Era of Health and Development.“ Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences 369.1645 (2014): 20130426. PMC. Web. 23. Feb. 2017. http://rstb.royalsocietypublishing.org/content/369/1645/20130426 2. GSMA Humanitarian Connectivity Charter, http://www.gsma.com/mobilefordevelopment/wp-content/uploads/2016/12/Charter_Activites_document.pdf 3. „Impact of Disasters on Agriculture and Food Security“, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), http://www.fao.org/3/a-i5128e.pdf Über die GSMA Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series. Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebseite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.     

Mit dem Heibel-Ticker Börsenbrief halten wir Sie auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen. Bitte hier kostenfrei und unverbindlich eintragen:
Ihre E-Mail Adresse:



Tags

aktuelle Börseninfos kostenlos wöchentlich per E-Mail!
verständlich
diversifiziert
international
fundiert
unabhängig
druckfrisch
  • Realtime DAX (©) Indikation
Chart DAX

+++Aktuelle Analysen+++

+++Sentiment Analysen+++

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

08.02.2016 | 09:36

Die kurzfristige Stimmung ist wieder eingebrochen und sorgt gemeinsam mit dem sehr schwachen animusX®-News-Barometer für positives Überraschungspotential. mehr

Weitere Analysen:
25.01 10:20 DAX Sentiment: Stimmung hellt sich weiter...
19.01 08:19 DAX Sentiment: Nur minimale kurzfristige S...
11.01 09:43 DAX Sentiment: Die kurzfristige Stimmung b...
04.01 17:55 DAX Sentiment: Die mittelfristige Stimmung...
21.12 10:06 DAX Sentiment: Jetzt kippt die mittelfrist...
14.12 10:45 DAX Sentiment: Innerhalb von nur zwei Woch...
07.12 16:36 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie ist v...
02.12 10:55 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie bei d...
23.11 08:54 DAX Sentiment: Die Zuversicht bleibt hoch
Heibel Unplugged