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GSMA präsentiert ersten Jahresbericht zur Humanitarian Connectivity Charter

28.02.2017 | 14:59

Die GSMA hat heute den ersten Jahresbericht zur Humanitarian Connectivity Charter veröffentlicht, der die Maßnahmen der Mobilfunkbetreiber, die unterzeichnet haben, bei der Unterstützung von Vorsorge- und Hilfsmaßnahmen in der ganzen Welt im Jahr 2016 unterstreicht. Dieser Jahresbericht stellt die unter der Humanitarian Connectivity Charter erzielten Fortschritte dar und führt die weltweiten Maßnahmen zur Bewältigung humanitärer Notlagen auf, angefangen bei der anhaltenden Flüchtlingskrise in Europa bis zur Verringerung der Schäden durch Naturkatastrophen. Er unterstreicht die entscheidende Rolle der Mobilfunkbranche bei der Unterstützung der Widerstandsfähigkeit und dient als Vergleichsmaßstab, an dem Fortschritte in den kommenden Jahren gemessen werden. Die GSMA gab zudem einen neuen humanitären Unterstützer der Charter bekannt, das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR). Es erweitert den Kreis aus 108 Betreibermitgliedern und sechs unterstützenden humanitären und technischen Partnern, die potenziell mehr als 1,3 Milliarde Menschen erreichen können. „Wir haben die Humanitarian Connectivity Charter vor zwei Jahren ins Leben gerufen und seit dieser Zeit spielt der Mobilfunk eine wichtige Rolle bei der Reaktion der Weltgemeinschaft auf Krisen, Ermöglichung der Weiterentwicklung von Frühwarnsystemen, Zusammenführung von Angehörigen und Anschluss der betroffenen Bevölkerung an Informationen und Unterstützung“, sagte Mats Granryd, Director General, GSMA. „Die Charter ist eine wichtige Plattform, da sie das Bekenntnis unserer Branche zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung unterstützt hat, sei es durch die Reaktion auf Naturkatastrophen oder auf Auswirkungen von Krieg und Konflikten. Wir danken den zahlreichen Organisationen, welche die Charter in den letzten zwei Jahren unterstützt haben, und freuen uns darauf, ihren Einfluss in den kommenden Jahren auszuweiten.“ Die Charter wurde von der GSMA auf dem Mobile World Congress 2015 erstmals vorgestellt. Sie nutzt die Mobilfunkanbindung, um den Zugang zu Kommunikation und Informationen für von Krisen Betroffene zu verbessern, den Verlust von Menschenleben zu verringern und zu humanitären Maßnahmen positiv beizutragen. Die Zunahme der Vertreibung von Gemeinschaften und des unvorhergesehenen Eintretens von Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen haben weiterhin Auswirkungen auf globale Gemeinschaften. Die Innovationen, welche die Unterzeichner der Charter bereitgestellt haben, sind ein Beleg dafür, wie der Mobilfunk eine Rolle bei Eindämmung, Frühwarnung, Reaktion und Abhilfe leisten kann und der neu veröffentlichte Bericht hebt einige der Maßnahmen hervor, welche die Unterzeichner unternommen haben: Vertriebene Gemeinschaften: Mobilfunkbetreiber arbeiten mit dem weiteren Umfeld der Branche zusammen, um Unterstützung für vertriebene Gemeinschaften zu leisten. 2016 führte Turkcell eine App mit der Bezeichnung Merhaba Umut („Hallo Hoffnung“) ein, um die Integration syrischer Flüchtlinge, die in der Türkei leben, zu unterstützen, während Asiacell (Ooredoo Group) mit Ericsson an der Umsetzung der „Connect to Learn“- Programme für Kinder in Flüchtlingslagern im Irak zusammenarbeitete und Schulen IKT und Konnektivität zur Verfügung stellte, um das Lernen zu fördern. Im Juni 2016 kooperierte Zain mit dem MIT Enterprise Forum 1

bei der Einführung der „Innovate for Refugees“-Initiative, einem Wettbewerb zur Förderung von innovativen unternehmerischen Betrieben, bei der technologieorientierte Lösungen bereitgestellt wurden, die auf die Bedürfnisse von Flüchtlingen eingehen. Erdbeben: Nach einem Erdbeben der Stärke 7,8, das Ecuador am 16. April 2016 traf, mobilisierte Movistar Ecuador (Telefónica Group) 190 Techniker und schickte 40 mit Satellitentelefonen ausgerüstete Fahrzeuge heraus, die es mehr als 82.000 Menschen ermöglichten, Verwandte und Freunde anzurufen. Darüber hinaus stellten die Mobilfunkbetreiber Claro, CNT und Movistar Ecuador kostenlos Sprach- und SMS-Minuten für Kunden in den betroffenen Gebieten bereit. Nach den Erdbeben in Kumamoto in Japan im Jahr 2016 stellte NTT DOCOMO kostenlose WLAN-Dienste zur Verfügung, errichtete ein Not-IP-Netzwerk und installierte „Basisstationen auf Rädern“, um die Netzabdeckung wiederherzustellen. In der Zeit der Erdbebentätigkeit gab die japanische Anstalt für Meteorologie 19 Erdbeben-Frühwarnungen heraus und laut Schätzungen haben mehr als eine Million Kunden diese Nachrichten von ihrem Betreiber erhalten. Überschwemmungen: Kunden von Ncell (Axiata Group), die in Gebieten Nepals leben, die durch Überschwemmungen und Erdrutsche besonders stark gefährdet sind, erhalten nun Frühwarnungen dank einer innovativen Partnerschaft zwischen Ncell und dem Department of Hydrology and Meteorology (DHM), die im Juli 2016 ins Leben gerufen wurde. Es werden SMS-Warnungen verschickt, wenn die Wasserstände gefährlich hoch oder wenn extreme Wetterbedingungen vorhergesagt sind, sodass die Bürger die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen können. In Anbetracht dessen, dass Partnerschaften wichtig sind, um den gestiegenen humanitären Bedarf weltweit zu erfüllen, wird die Humanitarian Connectivity Charter neben den Mobilfunkbetreibern, die unterzeichnet haben, von einer Reihe von Organisationen und Agenturen unterstützt. Zu den zentralen unterstützenden Organisationen zählen das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN OCHA), das UN Emergency Telecommunications Cluster (ETC), die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Ericsson und Nokia sind technische Partner der Charter. Der vollständige Bericht steht unter folgendem Link zur Verfügung: www.gsma.com/mobilefordevelopment/programme/disaster-response/hcc-annual-report. Weitere Einzelheiten zur Humanitarian Connectivity Charter stehen zur Verfügung unter: www.gsma.com/mobilefordevelopment/programmes/disaster-response/humanitarian-connectivity-charter. -ENDE- Hinweise für Redaktionen 1

http://www.mitefarab.org/en Über die GSMA Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.     

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