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GSMA fordert politische Entscheidungsträger dazu auf, die digitale Migration in Kenia zu beachten

02.02.2017 | 13:07

Die GSMA veröffentlichte heute den neuen Bericht „Digital Migration Process in Kenya“. Dieser verweist auf wertvolle Erkenntnisse, die aus den Erfahrungen gewonnen werden können, welche das ostafrikanische Land in den vergangenen 10 Jahren beim digitalen Umstieg gesammelt hat. Der Bericht bietet nützliche Informationen und Orientierung für Regulierungsorgane und Politiker anderer Länder, in denen vergleichbare Migrationsprozesse derzeit stattfinden bzw. geplant sind. „Für Länder, die größere Bevölkerungsgruppen an die treibende Kraft der Mobiltechnologie anbinden möchten, ist es ganz entscheidend, das so genannte Frequenzspektrum der digitalen Dividende (700-/800-MHz-Band) verfügbar zu machen, um so eine wachsende Netzabdeckung zu realisieren“, so John Giusti, Chief Regulatory Officer von GSMA. „Als eine der größten und vielfältigsten Volkswirtschaften Ostafrikas ist Kenia eine Drehscheibe für Technologie und Innovation in der Region. Die Migration des Landes hin zum digitalen Fernsehen beweist eindrucksvoll, dass die dabei auftretenden Schwierigkeiten überwunden werden können.“ Mit der Planung für die Migration vom analogen zum digitalen Fernsehen wurde in Kenia im Jahr 2006 begonnen. Die Regierung hatte die überzeugende Vision, dass die Migration den kenianischen Verbrauchern nicht nur verbesserte audiovisuelle Inhalte bieten, sondern es auch ermöglichen sollte, das Frequenzspektrum effizienter zu nutzen und das Frequenzband der digitalen Dividende für mobile Dienste freizusetzen. Weshalb ist die digitale Dividende so wichtig? Das Frequenzspektrum der digitalen Dividende ist ideal dafür geeignet, mehr Menschen mit mobilen Breitbanddiensten zu erreichen. Denn diese niederfrequenteren Frequenzbänder können größere Regionen mit weniger Basisstationen abdecken, als dies bei höheren Frequenzen der Fall wäre. Dies senkt die Implementierungskosten und gestattet es den Netzbetreibern, eine breitere, kostengünstigere Abdeckung anzubieten, insbesondere auch in ländlichen Gebieten, in denen die Netzanbindung oft schwieriger ist. Doch es geht dabei um mehr als nur um ländliche Gebiete: Das Frequenzspektrum der digitalen Dividende bietet auch in städtischen Gebieten Vorteile, beispielsweise eine bessere Netzabdeckung in geschlossenen Räumen, da Funkwellen dieser Frequenzen Gebäude besser durchdringen. Eine erfolgreiche digitale Migration gewährleisten In Kenia wie auch in anderen Ländern erforderte der Prozess der digitalen Migration eine sorgfältige Berücksichtigung und Umsetzung einer ganzen Reihe von Sachverhalten, wie etwa die Politik, die Situation des Rundfunk- und Fernsehmarktes, die Finanzierung der Migration, die Öffentlichkeitsarbeit, die Verfügbarkeit entsprechender Geräte bei den Verbrauchern und die Einbindung von Stakeholdern in den Planungsprozess. Hier einige zentrale Erkenntnisse aus den Migrationserfahrungen in Kenia: Am Anfang hat eine gut geplante Roadmap zu stehen – Die Regierungen können einen reibungslosen, erfolgreichen Prozess der digitalen Migration fördern, indem sie eine gut geplante Roadmap erstellen und die Stakeholder einbeziehen. Transparenz fördert die Glaubwürdigkeit – Die Roadmap sollte möglichst viele Detailaspekte im Hinblick auf die Umwidmung des Frequenzspektrums der digitalen Dividende umfassen, wie etwa eine konkrete Zeitplanung für die Freimachung des Frequenzbands und die Zuweisung des Spektrums. Zudem sollte der Plan auch den Prozess verdeutlichen, den die Regierung für die Zuordnung der Frequenzen an neue Netzbetreiber handhaben wird. Fachlicher Input aus der Branche ist für den Erfolg erforderlich – Die Regierungen sollten während des gesamten Migrationsprozesses, also auch während der Planung, die den eigentlichen technischen Veränderungen vorausgeht, Input aus der Branche einfordern und diesen angemessen berücksichtigen. Dies fördert das Engagement der Stakeholder und verringert die Gefahr von rechtlichen Auseinandersetzungen und sonstigen Verzögerungen. Den Prozess nur dann verzögern, wenn dies absolut notwendig ist – Bei der Zeitplanung des Prozesses sollten alle Stakeholder wissen und verstehen, dass Anpassungen erforderlich sein könnten, um auf Herausforderungen und unvorhergesehene Entwicklungen zu reagieren. Gleichzeitig sorgen mehrmalige Zeitplanänderungen für Verwirrung und Unsicherheit hinsichtlich des digitalen Migrationsprozesses bei den Verbrauchern. Solche Anpassungen sollten deshalb nur dann durchgeführt werden, wenn diese objektiv erforderlich sind und ihre Vorteile die höhere Unsicherheit überwiegen. Technische Standards wählen, die internationale Rückendeckung genießen – Es ist wichtig, eine internationale Harmonisierung anzustreben, um die Vorteile von Skaleneffekten nutzen zu können. Auf der Verbraucherseite sind die Bereitstellung und die kostengünstige Verfügbarkeit von Set-Top-Boxen entscheidend. Sowohl aus Netzbetreiber- als auch aus Verbrauchersicht sollte die Bereitstellungskapazität für das digitale Fernsehen in den unterschiedlichen Regionen des Landes angemessen berücksichtigt werden. Sicherstellen, dass professionell geplante Kampagnen zur Bewusstseinsbildung der Verbraucher durchgeführt werden – Die Regierungen sollten sich um die Unterstützung der Medien bemühen und sich darauf vorbereiten, gegen Fehlinformationen bei den Verbrauchern anzukämpfen. Der Schwerpunkt sollte dabei auf den Medien mit der größten Reichweite liegen, darunter auch bei den althergebrachten Kanälen wie Zeitungen und Radio. „Zum Nutzen der Bürger in aller Welt sollten die Frequenzen der digitalen Dividende an regional harmonisierten Bandplänen ausgerichtet und möglichst bald für die Nutzung durch mobile Breitbanddienste freigegeben werden. Eine reibungslose, effiziente digitale Migration ist ein entscheidender Faktor für die Realisierung der wahren Vorteile der digitalen Dividende“, so Giusti weiter. Den Bericht „Digital Migration Process in Kenya“ finden Sie hier: http://www.gsma.com/spectrum/wp-content/uploads/2017/01/spec_kenya_migration_web_12_16.pdf -ENDE- Über die GSMA Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.     

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