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GSMA fordert Politiker in neuem Bericht zur Weiterentwicklung der digitalen Wirtschaft auf

22.02.2017 | 19:38

Die GSMA hat heute einen neuen Bericht veröffentlicht, der Regierungen auffordert, einen Kurs zu verfolgen, der Anreize für Investitionen bietet und die Entwicklung digitaler Ökonomien fördert und so eine inklusive digitale Zukunft für ihre Bürger aufbaut. Der Bericht „Embracing the Digital Revolution: Policies for Building the Digital Economy“ (Bereit für die digitale Revolution: politische Maßnahmen zum Aufbau der digitalen Wirtschaft), der gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG) entwickelt wurde, appelliert an Politiker, den digitalen Fortschritt zu fördern und die Vorbereitung auf die bevorstehenden Veränderungen in Angriff zu nehmen, während er das Risiko eines Nichthandelns unterstreicht. „Digitale und mobile Technologie hat sowohl auf globaler Ebene als auch auf nationalen Ebenen weitreichende soziale und wirtschaftliche Vorteile gebracht“, sagte John Giusti, Chief Regulatory Officer, GSMA. „Während sich die digitale und mobile Revolution weiter beschleunigt, versprechen neue Technologien – künstliche Intelligenz, Robotik und das Internet der Dinge – einen hohen Nutzen, jedoch auch anhaltende Umwälzungen aufgrund der Digitalisierung vieler Branchen. Eine vorausschauende Politik kann Bürger, Unternehmen, Gesellschaften und Länder in die Lage versetzen, zu prosperieren, das Leben und die Lebensverhältnisse zu verbessern und dabei die möglichen nachteiligen Auswirkungen, die mit wirtschaftlichen Veränderungen einhergehen können, abzumildern.“ Die Kraft der Digitalisierung Die Digitalisierung ermöglicht Unternehmen, effizienter zu agieren und neue Märkte und Kunden zu erschließen. Digitale Technologien können den Staat mit den Bürgern besser verbinden und sie haben eine größere Auswirkung auf den Alltag, angefangen bei Einkaufen und Bankgeschäften bis zu Unterhaltung und Vernetzung mit Freunden und Familie. Der Bericht schätzt beispielsweise, dass digitale Technologien bis 2025 einen Einfluss auf 45 Prozent aller Einzelhandelsverkäufe haben werden. Die Untersuchung der GSMA hat den positiven Einfluss untersucht, den der Mobilfunk auf die weltweite Wirtschaft hat. Das mobile Ökosystem erwirtschaftete 4,2 Prozent des weltweiten BIP im Jahr 2015, ein Beitrag zur Wertschöpfung von mehr als 3,1 Billionen US-Dollar. 1

Der Vorteil durch Mobilfunktechnologien für die Verbraucher lässt sich anhand des Wirtschaftskonzepts der Konsumentenrente beziffern, also dem Wert, den die Verbraucher zusätzlich zu dem erhalten, was sie für Geräte, Apps, Dienstleistungen und den Internetzugang zahlen. Eine Untersuchung der BCG in sechs Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Indien, Südkorea und den USA) hat ergeben, dass mobile Technologien mit 6,4 Billionen US-Dollar zur jährlichen Konsumentenrente beigetragen haben. Das ist mehr, als das individuelle BIP von sämtlichen Ländern der Erde mit Ausnahme von China und den USA. 2

Mobilfunk: Wandel des Alltags Digitale und mobile Technologie verändert den Alltag von Milliarden von Menschen rund um den Globus. So führte das auf Bargeld basierende System zur Zahlung der Schulanmeldegebühren in der Elfenbeinküste bis vor Kurzem zu mehreren Problemen, darunter vergeudete Zeit für die Eltern, die in langen Schlangen anstanden, das Risiko von Überfällen, das die Sicherheit von Eltern und Kindern bedrohte und die Einnahmen des Ministry of National and Technical Education (MENET) zurückgehen ließ. 2011 nahm das MENET die Zusammenarbeit mit Anbietern mobiler Zahlungsdienste auf, um die Zahlung der Schulanmeldegebühren für rund 1,5 Millionen Schüler der Sekundarstufe zu digitalisieren. Im Schuljahr 2014 bis 2015 zahlten mehr als 99 Prozent der Schüler ihre Anmeldegebühren auf digitalem Wege, wobei 94 Prozent der Zahlungen über die drei landeseigenen Anbieter mobiler Gelddienste getätigt wurden. Mobile Technologie kann eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung der Geburtenregistrierung und der Bereitstellung eindeutiger Identitäten in unterversorgten Gemeinden spielen. Nicht registrierte Personen mit fehlenden offiziellen Dokumenten können vom Zugang zu Behördendiensten, Bankgeschäften und weiteren wichtigen Dienstleistungen ausgeschlossen sein. 2011 wurde im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der tansanischen Regierung, dem Mobilfunkbetreiber Tigo und UNICEF eine fünfjährige Geburtenregistrierungsstrategie entwickelt, die anstrebte, den Prozess erschwinglicher, effizienter und breiter zugänglich zu machen. Als das neue mobile Registrierungssystem erstmals pilotierte, stieg die Registrierungsrate von Kindern unter fünf Jahren in den Pilotgebieten innerhalb von sechs Monaten von acht auf 45 Prozent. Seitdem hat das mobile Registrierungssystem erfolgreich mehr als 420.000 Geburten vermerkt und bis Ende 2019 werden voraussichtlich 90 Prozent aller Neugeborenen und 70 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren in diesen Gebieten registriert sein und Urkunden haben. Politiker sind vor die Wahl gestellt Trotz der zahlreichen Vorteile der Digitalisierung entsteht durch das Tempo der Veränderungen möglicherweise ein Graben zwischen denjenigen, die digital vernetzt sind, und jenen, die dies nicht sind. Regierungen spielen eine wichtige Rolle bei der Schaffung politischer Rahmenbedingungen, die eine inklusive digitale Gesellschaft ermöglichen, in der sich nur wenige bedroht oder zurückgelassen fühlen. Der Bericht fordert Politiker auf, Architekten des Wandels zu sein, indem sie eine Politik zur Förderung von Veränderungen und einer Umgestaltung ihrer Ökonomien zugunsten aller Bürger verfolgen. Politiker haben die Macht, um die bestmöglichen Resultate für die technologische Zukunft in ihrem Land zu schaffen, unabhängig von der sozioökonomischen Entwicklung, wenn eine Reihe von zentralen Faktoren gewährleistet ist: Zuverlässige und robuste digitale Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur Menschen, die willens und fähig zur Digitalisierung sind (Bürger, Verbraucher und Mitarbeiter) Digital kompetente und engagierte Unternehmen Ein vertrauenswürdiges Umfeld für digitale Interaktionen Eine Regierung, die förderliche politische Rahmenbedingungen bietet und mit gutem Beispiel voran geht „Regierungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Schaffung einer inklusiven digitalen Zukunft, indem sie politische Rahmenbedingungen schaffen, die Anreize für Netzinvestitionen bieten, für Rechts- und Verwaltungsvorschriften sorgen, welche den Realitäten der digitalen Welt von heute gerecht werden, und indem sie die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft fördern“, sagte Giusti. „Embracing the Digital Revolution: Policies for Building the Digital Economy“ ist unter folgendem Link abrufbar: http://www.gsma.com/publicpolicy/embracing-the-digital-revolution-policies-for-building-the-digital-economy -ENDE- Hinweise für Redaktionen 1

Quelle: GSMA Mobile Economy 2016 2

Quelle: BCG Consumer Impact Survey Über die GSMA Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series. Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.     

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