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"Alles ist möglich, alles ist machbar" for me-Studie zeigt: Der Mythos Multitasking-Superwoman führt bei Frauen zu Stress, Überforderung und Unzufriedenheit

23.03.2017 | 12:47

Liebevolle Mutter, begehrenswerte Liebhaberin und erfolgreiche Karrierefrau – heute können Frauen unzählige Rollen einnehmen und scheinbar alles erreichen. Die Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten, sind so vielfältig wie nie zuvor. Was dies für die Situation und das Selbstbild berufstätiger Mütter bedeutet, dazu veröffentlicht „for me“, die Online-Plattform von Procter & Gamble (P&G), aktuell eine bundesweite Bestandsaufnahme. Die Studie 1

, für die das rheingold institut Mütter zwischen 20 und 50 Jahren befragte, zeigt, wie vehement Frauen versuchen, möglichst vielen Rollen gleichzeitig gerecht zu werden und alle Herausforderungen perfekt zu meistern. Dies führt allerdings oft zu starker Belastung und Frustration. „for me“ möchte Frauen dabei unterstützen, sie selbst zu sein, und Möglichkeiten aufzeigen, bei all den Optionen und Rollenbildern den eigenen Weg zu finden. Während in früheren Generationen die Rollenverteilung klar festgelegt war, leben insbesondere Frauen und Mütter heute in einer stark veränderten Kultur. Sie haben vielfältige Optionen und sehen sich mit unzähligen Rollenbildern konfrontiert, die sie einnehmen können und erfüllen sollen. Dabei herrscht in unserer Gesellschaft ein „Machbarkeitsideal“, das suggeriert: Nichts ist unmöglich, alles ist zu schaffen und das am besten perfekt und gleichzeitig. Familie, Beruf und Partnerschaft reibungslos unter einen Hut zu bringen, setzt Frauen enorm unter Druck. So geben zwei Drittel der Frauen (68 %) an, „immer 120 %“ zu geben. Dabei meinen sieben von zehn Frauen (72 %), immer alles perfekt machen zu müssen. Getrieben von den eigenen und den Erwartungen anderer, hat fast jede Zweite (45 %) ständig ein schlechtes Gewissen, Familie, Partner und Freunde zu vernachlässigen – von den eigenen Bedürfnissen ganz zu schweigen. Das Erstaunliche dabei: Obwohl zwei von drei Frauen (69 %) bewusst ist, dass sie auch mal pragmatisch sein müssen und man es sich im Leben auch mal leicht machen kann (66 %), halten sie mit einer beispiellosen Vehemenz am Bild der Multitasking-Superwoman fest, die alles mit Leichtigkeit meistert und sämtliche Zügel gleichzeitig in der Hand behält. „Mein Partner ist eigentlich wie ein weiteres Kind“ Befragt nach Familie und Partner, wird dieses Spannungsfeld besonders deutlich und ein enormes Konfliktpotenzial erkennbar. Der Partner wird selten als große Stütze wahrgenommen. Daher übernimmt jede zweite Frau (51 %) die Dinge lieber selbst, bevor sie sich mit dem Partner darüber auseinandersetzt. Zwei Drittel der Befragten (69 %) sehen sich folglich als Familienoberhaupt, das sowohl Vater- als auch Mutterrolle erfüllen muss. Doch damit nicht genug: Jede dritte Frau (33 %) empfindet ihren Partner eher wie ein weiteres Kind. Ebenso jede dritte Frau (32 %) fühlt sich sogar alleinerziehend, obwohl sie in einer festen Partnerschaft lebt. Es überrascht daher nicht, dass 46 % der Frauen bestätigen, von ihnen und ihren Bedürfnissen bliebe in der Familie nichts mehr übrig. Entsprechend groß ist die Sehnsucht nach Entspannungsoasen im Alltag. Das Zuhause scheint dafür jedoch nur bedingt geeignet. Zwar ist es für fast alle Frauen (92 %) ein Rückzugsort, aber das Zuhause bedeutet für 69 % zugleich „immer Arbeit“. So ist es nicht erstaunlich, dass nur 4 % der Befragten in den eigenen vier Wänden beim Nichtstun zur Ruhe kommen können. Schönheit zwischen Pragmatismus und persönlichem Verwöhnmoment Der in der Studie festgestellte Zwiespalt – einerseits der Anspruch, den eng getakteten Alltag mit all seinen Terminen und To-dos am Laufen zu halten, und andererseits der starke Wunsch nach Entspannung – wird auch in Sachen Schönheit deutlich. Für acht von zehn Frauen (82 %) muss Pflege schnell gehen und sich perfekt in den Alltag integrieren lassen. Nichtsdestotrotz genießen es 85 % der Befragten, sich bewusst eine Beauty-Auszeit zu nehmen, um sich und ihren Körper zu verwöhnen. Auch wenn Frauen nach wie vor sehr auf ihr Äußeres achten, geht es ihnen weniger um makelloses und perfektes Aussehen, sondern eher darum, stets gepflegt und natürlich auszusehen. Knapp zwei Drittel der Befragten (62 %) ist es aber wichtig, dass man den dafür betriebenen Aufwand nicht sieht. Dabei hat ein gepflegtes Äußeres für viele Frauen eine Signalwirkung, die anderen und ihnen selbst zeigt: Ich habe alles im Griff! Nicht nur erkennen, sondern auch leben! Bei allen Bemühungen anderen und sich selbst gegenüber erkennen Frauen, dass sie an ihre Grenzen gelangen. Die große Mehrheit (72 %) der Frauen weiß, dass es ihnen besser geht, wenn sie sich nicht wegen allem verrückt machen. Zudem bestätigen 86 %, dass es ihrer Familie guttut, wenn sie etwas für sich tun. „Die Studienergebnisse machen deutlich, dass Frauen all diese Erkenntnisse zwar äußern, jedoch nur selten leben. Vielen fällt es schwer, die Anforderungen der Gesellschaft und die darin verwurzelten eigenen Ansprüche für sich zu relativieren“, so Birgit Langebartels, Studienleiterin und Head of Kids & Family bei rheingold. „Frauen müssen verinnerlichen, dass sie nicht weniger großartig sind, wenn die Martinslaterne nicht selbst gebastelt ist. Sie können schlichtweg nicht alle Rollen, die die Kultur an sie heranträgt, gleichzeitig erfüllen. Dinge nacheinander zu tun und persönliche Auszeiten sind absolute Notwendigkeit. Denn Verantwortung für andere zu übernehmen beginnt bei der Verantwortung für sich selbst.“ Du selbst sein mit „for me“ Dazu möchte auch „for me“ Frauen und Mütter ermutigen. „Die Procter & Gamble Online-Plattform ‚for me‘ möchte für Frauen eine Inspirationsquelle sein, damit sie bei all den Optionen, die sich ihnen in der heutigen Gesellschaft bieten, den Weg finden, der für sie selbst und für ihre Familie der Beste ist. Unabhängig davon, welche Facetten und Rollen die Frauen leben wollen und wie ihr individueller Weg aussieht – ‚for me‘ möchte sie darin bestärken und unterstützen, sie selbst zu sein“, sagt Kristina Bulle, Brand Director P&G DACH. Hinweis: Quellenangabe bei Verwendung der Inhalte ist „for me (www.for-me-online.de)“. Über Procter & Gamble

Procter & Gamble (P&G) bietet Verbrauchern auf der ganzen Welt eines der stärksten Portfolios mit qualitativ hochwertigen und führenden Marken wie Always®, Ambi Pur®, Ariel®, Bounty®, Charmin®, Crest®, Dawn®, Downy®, Fairy®, Febreze®, Gain®, Gillette®, Head & Shoulders®, Lenor®, Olaz®, Oral-B®, Pampers®, Pantene®, SK-II®, Tide®, Wick® und Whisper®. Weitere Informationen über P&G und seine Marken finden Sie unter www.pg.com und www.twitter.com/PGDeutschland. Über „for me“

Für die Online-Plattform „for me“ ist jede Frau einzigartig und wunderbar, ganz nach dem Motto „Du selbst sein steht dir gut!“. „for me“ möchte eine hilfreiche Quelle für Frauen mit Familie in allen Lebenslagen sein und sie in ihrem Alltag mit Rat und Inspiration zu verschiedensten Themen unterstützen – egal wie sie ihren Alltag und ihr Leben gestalten möchten. Hauptsache nach den eigenen Regeln. Über rheingold

rheingold institut führt pro Jahr ca. 5.000 zweistündige Explorationen zu allen Bereichen des Alltagslebens durch. Rund 45 feste und 55 freie Mitarbeiter erforschen Märkte, Medien und Kultur. Daraus ist ein einzigartiger Erfahrungsschatz zu unterschiedlichsten Themen geworden. Von ganz intimen menschlichen Phänomenen bis hin zur Politik und Alltagskultur. rheingold verfügt damit über das umfassendste, stets aktuelle, qualitative Wissen über Verbraucher weltweit. 1

Für die Studie führte das rheingold institut von Oktober 2016 bis Januar 2017 neben 40 qualitativen, psychologischen Tiefeninterviews im Einzelgespräch ebenso eine quantitative, deutschlandweite Online-Befragung von 1.021 Frauen durch.   

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