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25 Kliniken in Mexiko verpflichten sich zur Unterbindung vermeidbarer Todesfälle

15.02.2017 | 18:27

Dr. Javier Dávila Torres hat zusammen mit elf Funktionären aus Mexiko auf dem World Patient Safety, Science & Technology Summit der Patient Safety Movement Foundation (PSMF) bekanntgegeben, dass 25 Kliniken eine Verpflichtung zur Implementierung von Verfahren zur Unterbindung vermeidbarer Todesfälle bei Patienten unterzeichnet haben. Außerdem sind Mexikos Chirurgische Akademie, der Verband der Anästhesiologen und das College der Fachleute für Gesundheitsqualität im Westen, Guadalajara und Jalisco der Stiftung als „Engagierte Partner” beigetreten, die den gleichen Auftrag verfolgen wie die PSMF. Mit Unterzeichnung der Verpflichtung verpflichten sich die Kliniken zur Implementierung von Verfahren wie etwa Actionable Patient Safety Solutions (APSS, umsetzbare Lösungen für die Patientensicherheit), die zur Unterbindung vermeidbarer Todesfälle bei Patienten in Kliniken beitragen sollen. Bisher stehen 13 leicht zu implementierende APSS zum Download bereit. Die Verpflichtungserklärungen der einzelnen Kliniken können Sie unter http://patientsafetymovement.org/challenges-solutions/commitments-pledges/ einsehen. „Unser Patient Safety Movement hat seinen Anfang in den USA genommen – doch seine Vision, das Leben der Patienten zu schützen, war schon immer global. Wir freuen uns sehr, dass Verpflichtungen zur Patientensicherheit von 33 Kliniken und drei Unternehmen aus dem Gesundheitswesen in Mexiko vorliegen, die den Schutz unserer Nachbarn vor vermeidbaren Todesfällen zum Ziel haben”, sagte Joe Kiani, Gründer der Patient Safety Movement Foundation. „Die Patientensicherheit in Kliniken ist ein globales Anliegen, und wir hoffen, dass alle Länder mitmachen werden.” „Wir möchten allen Ärzten, Pflegern und multidisziplinären Teams unsere Anerkennung aussprechen, die einen Schritt nach vorne gemacht und sich für das Patient Safety Movement verpflichtet haben”, sagte Dr. Javier Davila, Regionaler Vorsitzender des Patient Safety Movement für Mexiko und ehemaliger Medizinischer Leiter des Mexikanischen Instituts für Soziale Sicherheit. „Dies ist erst der Anfang für Mexiko, und jede Klinik sollte teilnehmen, wenn wir medizinische Fehler und vermeidbare Todesfälle unterbinden wollen.” „Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Patient Safety Movement. Das Ziel unseres Instituts ist die Förderung umfassender Aufklärungsarbeit zur Patientensicherheit sowie die Unterbindung der mit dem Gesundheitswesen verbundenen ernsthaften Infektionen”, sagte Dr. David Kershenobich, Generaldirektor des Nationalen Instituts für Medizinische Wissenschaften und Ernährung und ehemaliger Präsident der Nationalen Akademie für Medizin in Mexiko. „Wir haben uns gefreut, dass die psychische Gesundheit eine der Herausforderungen war, um die es auf der diesjährigen Konferenz ging”, sagte Dr. María Elena Medina-Mora, Generaldirektorin des Nationalen Instituts für Psychische Gesundheit. „Diejenigen Menschen, die an Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit leiden, haben während des Großteils ihres Lebens keinen Zugang zu einer ordentlichen Versorgung. Unser Auftrag besteht darin, zu versuchen, ihnen im Rahmen ihrer Versorgung Lebensqualität und Sicherheit zu bieten. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Patient Safety Movement.” „Die Mexikanische Chirurgische Akademie wird in Verbindung mit der Abteilung Öffentliche Gesundheit der mexikanischen Bundesregierung laufend medizinische Fortbildungen für verschiedene chirurgische Fachgebiete bei wissenschaftlichen Organisationen und Hochschulen bereitstellen”, sagte Dr. Jesús Tapia, Präsident der Mexikanischen Chirurgischen Akademie. „Unsere Hoffnung ist es, dass alle unsere Mitglieder sich dazu verpflichten, die Senkung der Zahl der vermeidbaren Todesfälle auf Null bis zum Jahr 2020 zu ihrem Sicherheitsziel zu machen.” Bisher haben sich folgende Organisationen aus 33 Kliniken in Mexiko zu einer oder mehreren Actionable Patient Safety Solutions (APSS) verpflichtet: Instituto Nacional de Ciencias Médicas y Nutricion „Salvador Zubirán”, Mexiko-Stadt Instituto Nacional de Psiquiatría „Ramón de la Fuente Muñiz”, Mexiko-Stadt Instituto Nacional de Cardiologia „Ignacio Chávez” Insituto Nacional de Neurologia y Neurocirugia „Manuel Velazco Suarez”, Mexiko-Stadt Hospital Juarez de México Secretaría de Salud, Mexiko-Stadt (Hospital Belisario Dominguez, Hospital General Balbuena, Hospital General Ruben Leñero und Hospital General La Villa, El Medico en Tu Casa ) Hospital Español, Mexiko-Stadt Clinica CER, Santiago de Querétaro Centro de Atención Integral en Salud Mental, Jalisco Hospital Regional la Barca, Jalisco Hospital de Especialidades del Niño y Mujer, Santiago de Querétaro Hospital General de Cadereyta, Santiago de Querétaro Hospital General de Jalpan, Santiago de Querétaro Hospital General De Occidente, Jalisco Hospital General de Queretaro, Santiago de Querétaro Hospital Materno Infantil Esperanza Lopez Mateos, Guadalajara Hospital Punta Sur, Santiago de Querétaro Hospital Santa Rosa de Viterbo, Santiago de Querétaro Medica Ideas, Hospital Intermédica, Medicina Actual, Pachuca Hidalgo Unidad Especializada de Atención Obstétrica y Neonatal, Jalisco Unidad Médica de Atención Ambulatoria IMSS Querétaro, Santiago de Querétaro Hospital General Regional No. 1 IMSS Queretaro, Santiago de Querétaro Instituto Jalisciense de Cancerologia, Guadalajara Hospital Mocel Grupo Angeles Über die Patient Safety Movement Foundation Jedes Jahr sterben mehr als 200.000 Menschen in Krankenhäusern in den USA und 3 Millionen weltweit an Ursachen, die vermeidbar gewesen wären. Die Patient Safety Movement Foundation wurde mit Unterstützung der Masimo Foundation for Ethics, Innovation and Competition in Healthcare gegründet, um die Anzahl von vermeidbaren Todesfällen bis 2020 auf Null zu reduzieren (0X2020). Eine Verbesserung der Patientensicherheit erfordert gemeinschaftliche Bemühungen aller Interessenvertreter, unter anderem von Patienten, Gesundheitsdienstleistern, medizintechnischen Unternehmen, Regierungsbehörden, Arbeitgebern und privaten Kostenträgern. Die Patient Safety Movement Foundation arbeitet mit allen Interessenvertretern zusammen, um an Problemen und umsetzbaren Lösungen für die Patientensicherheit zu arbeiten. Die Stiftung veranstaltet zudem den World Patient Safety, Science and Technology Summit. Auf der Konferenz kommen einige der klügsten Köpfe der Welt zusammen, um anregende Gespräche zu führen und neue Ideen zur Herausforderung des Status quo zu entwickeln. Durch die Vorstellung spezifischer hochwirksamer Lösungen zur Bewältigung von Herausforderungen für die Patientensicherheit, der sogenannten „Actionable Patient Safety Solutions” (umsetzbare Lösungen für die Patientensicherheit), dadurch, dass Medizintechnologieunternehmen zum Austausch von Daten darüber ermutigt werden, für wen ihre Produkte gekauft werden, sowie dadurch, dass Krankenhäuser aufgefordert werden, sich zur Umsetzung von „Actionable Patient Safety Solutions” zu verpflichten, arbeitet das Patient Safety Movement auf das Ziel von null vermeidbaren Todesfällen bis zum Jahr 2020 hin. Mehr dazu: http://patientsafetymovement.org/. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab. @0X2020 #patientsafety #0X2020     

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