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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 29.03.2016

29.03.2016 | 17:07

USA: Konsumklima hellt sich überraschend stark auf

WASHINGTON - In den USA hat sich die Verbraucherstimmung im März überraschend stark aufgehellt. Der vom Conference Board erhobene Indikator stieg zum Vormonat um 2,2 Punkte auf 96,2 Punkte, wie das private Forschungsinstitut am Dienstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 94,0 Punkte gerechnet. Außerdem wurde der Wert für Februar nach oben revidiert, von zuvor 92,2 Punkten auf 94,0 Zähler.

USA: Hauspreise weiter gestiegen - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Die Preise am US-Häusermarkt sind im Januar im Rahmen der Erwartungen gestiegen. Im Vormonatsvergleich lag der Anstieg der Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten bei 0,80 Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten S&P Case-Shiller-Index hervorgeht. Ökonomen hatten einen geringfügig schwächeren Anstieg um 0,70 Prozent erwartet. Der Zuwachs im Vormonat wurde von zunächst 0,80 auf 0,78 Prozent leicht nach unten korrigiert.

Eurozone: Geldmengenwachstum stabil - Kreditvergabe beschleunigt sich

FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge in der Eurozone hat im Februar stagniert, während sich die Kreditvergabe beschleunigte. Die breit gefasste Geldmenge M3 sei im Februar zum Vorjahreszeitraum um 5,0 Prozent gestiegen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag in Frankfurt mit. Bereits im Vormonat hatte die Geldmenge mit diesem Tempo zugelegt. Volkswirte hatten mit dieser Entwicklung gerechnet.

Italien: Verbraucher und Unternehmen etwas optimistischer

ROM - In Italien haben sich das Geschäftsklima und die Stimmung der Verbraucher im März etwas aufgehellt. Das Konsumklima verbesserte sich nach Daten des Statistikbüros Istat vom Dienstag um 0,5 Punkte auf 115,0 Zähler. Analysten hatten stattdessen mit einen Rückgang auf 114,0 Punkte gerechnet.

Japan: Arbeitslosigkeit gestiegen - Einzelhandel schwach

TOKYO - In Japan haben sich der Arbeitsmarkt und der Einzelhandel zuletzt schwach entwickelt. Die Arbeitslosenquote habe leicht zugelegt und im Februar bei 3,3 Prozent gelegen, teilte das Nationale Statistikbüro am Dienstag in Tokio mit. Experten hatten eine unveränderte Quote von 3,2 Prozent erwartet.

IWF-Chefökonom verteidigt Negativzinsen im Euroraum

DÜSSELDORF - Der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), Maurice Obstfeld, hat die Negativzinsen im Euroraum gegen Kritik verteidigt. "Die Beschwerden der Banken über Minuszinsen bringen Ursache und Wirkung durcheinander", sagte Obstfeld dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). "Die Geldpolitik reagiert auf die schwache Konjunktur und Deflationsgefahr - das ist es, was Banken davon abhält, höhere Gewinne zu erzielen." Wenn es gelinge, die Wirtschaft in Gang zu bringen, würden auch die Banken profitieren.

IWF sieht wenig Spielraum bei Erleichterungen für Griechenland

WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds sieht trotz der Belastungen durch die Flüchtlingskrise nur wenig Spielraum, die Sparauflagen für Griechenland zu lockern. "Kurzfristig kann es wegen der Flüchtlingskrise sicher etwas Flexibilität bei den Haushaltszielen geben", sagte IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld dem "Handelsblatt" (Dienstag). Dennoch blieben der Sparkurs und Strukturreformen in Griechenland unerlässlich. "Der Flüchtlingsstrom wird nicht ewig anhalten; die griechischen Staatsfinanzen dagegen sind ein langfristiges Problem", sagte Obstfeld. "Damit Griechenland Erfolg haben kann, muss der Haushalt saniert werden." Europa müsse einen Weg finden, die Lasten aus der Aufnahme und Integration der Flüchtlinge zu teilen.

US-Notenbanker Williams für behutsame Zinserhöhung

SINGAPUR -Die US-Notenbank Fed sollte nach Einschätzung des Chefs der regionalen Notenbank von San Francisco, John Williams, den im Dezember eingeschlagenen Kurs der Zinswende mit behutsamen Zinserhöhungen fortsetzen. Trotz der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten habe sich der Ausblick für die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft und der globalen Konjunktur nicht wesentlich verändert, sagte Williams am Dienstag in einer Rede in Singapur. Williams ist in diesem Jahr nicht Mitglied des geldpolitischen Rates (FOMC) der Fed, der die Zinsschritte beschließt.

Bank of England warnt vor 'Brexit'-Votum

LONDON - Die Bank of England, die britische Zentralbank, hat vor negativen Folgen des EU-Referendums Ende Juni gewarnt. Die Abstimmung sei mit "Unsicherheiten" verbunden, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.

Arbeitgeber fordern flexiblere Arbeitszeiten

BERLIN - Deutschlands Arbeitgeber fordern mehr Flexibilität bei den gesetzlichen Regeln zur Arbeitszeit. "Es sollte zum Beispiel möglich sein, auch einmal über zehn Stunden hinaus zu arbeiten und den Ausgleich hierfür an anderen Tagen zu nehmen", sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Diese Idee wolle man bei einem Dialog zum Thema einbringen, den Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) für die kommenden Monate angekündigt hatte. "Ein wichtiges Anliegen der Arbeitgeber ist ein flexibles Arbeitszeitgesetz", sagte Kramer.

Krise in Brasilien: Rousseffs Koalitionspartner droht mit Bruch

BRASÍLIA - In der tiefen Regierungskrise in Brasilien droht Staatspräsidentin Dilma Rousseff immer handlungsunfähiger zu werden. Die Führung ihres wichtigsten Koalitionspartners, die Partei der demokratischen Bewegung (PMDB), entscheidet am Dienstag über einen Bruch der Koalition. Seit 2003 ist die von Vizepräsident Michel Temer geführte PMDB Partner der regierenden linken Arbeiterpartei. Es galt als wahrscheinlich, dass die PMDB die Koalition aufkündigen wird. Dies könnte die Amtsenthebung von Rousseff wahrscheinlicher machen.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jkr

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