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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 26.08.2016

26.08.2016 | 17:10

ROUNDUP 2 Fed-Chefin Yellen: Argumente für Zinsanhebung sind stärker geworden

JACKSON HOLE - Die US-Notenbank Fed scheint auf ihre zweite Zinsanhebung nach der Finanzkrise zuzusteuern. Darauf deuten Äußerungen der Fed-Vorsitzenden vom Freitag hin. Die Argumente für eine Zinsanhebung seien in den vergangenen Monaten stärker geworden, sagte Janet Yellen auf der renommierten Notenbankkonferenz im amerikanischen Jackson Hole. Einen konkreten Termin für eine mögliche Straffung nannte sie jedoch nicht.

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich überraschend weiter ein

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im August überraschend weiter eingetrübt. Wie die Universität von Michigan am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte, fiel der Indikator von 90,0 Punkten im Vormonat auf 89,8 Punkte. In einer ersten Erhebung war noch ein Anstieg auf 90,4 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Erhöhung auf 90,8 Punkte gerechnet.

ROUNDUP 2: 172 000 Ausbildungsplätze unbesetzt - Wirtschaft beklagt Mangel

BERLIN - Zum Start des neuen Ausbildungsjahres sind 172 224 Plätze noch unbesetzt geblieben. Diesen Stand von Ende Juli teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Freitag in Berlin mit. "Jugendliche Lehrstellenbewerber haben in diesem Jahr allerbeste Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

ROUNDUP US-Wirtschaftswachstum schwach - Experte: 'Investitionen enttäuschen'

WASHINGTON - In den USA ist das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal wie erwartet etwas schwächer ausgefallen als zunächst ermittelt. Von Anfang April bis Ende Juni stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) um eine auf das Jahr hochgerechnete Rate von 1,1 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war ein Zuwachs von annualisiert 1,2 Prozent ermittelt worden. Bankvolkswirte hatten die Korrektur auf 1,1 Prozent erwartet.

Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte

FRANKFURT - Banken mit vielen riskanten Geschäften könnten künftig mit schärferen Vorschriften gezwungen sein, größere Kapitalpuffer in ihrer Bilanz vorzuhalten. Mit der Überarbeitung der sogenannten Basel-III-Regeln zur Bankenregulierung solle sich die Kapitalbelastung zwar im Schnitt nicht wesentlich gegenüber den aktuellen Anforderungen erhöhen, sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret dem "Handelsblatt" (Freitag). Indes bedeute dies auch, "dass nicht für alle Banken die Belastungen gleich bleiben". Einzelne Geldhäuser mit riskanterem Geschäftsmodell müssten in Zukunft möglicherweise mehr Eigenkapital vorhalten, um ihre Geschäfte angemessen abzusichern.

Eurozone: Geldmenge M3 wächst schwächer - Kreditvergabe an Firmen steigt stärker

FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge in der Eurozone hat sich im Juli überraschend abgeschwächt. Die breit gefasste Geldmenge M3 sei zum Vorjahresmonat um 4,8 Prozent gewachsen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mit. Analysten hatten hingegen mit einer Zunahme um 5,0 Prozent gerechnet und damit mit einem unverändert starken Wachstum wie im Juni.

Großbritannien: Wirtschaftswachtum vor Brexit-Votum robust

LONDON - Die britische Wirtschaft hat vor dem Brexit-Votum noch einmal Stärke gezeigt und wie erwartet zugelegt. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei im zweiten Quartal um 0,6 Prozent gewachsen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag nach einer zweiten Schätzung mit. Im ersten Quartal hatte das Wachstum nur 0,4 Prozent betragen.

USA: Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt

WASHINGTON - In den USA ist das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal wie erwartet etwas schwächer ausgefallen als zunächst ermittelt. Von Anfang April bis Ende Juni stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) um eine auf das Jahr hochgerechnete Rate von 1,1 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war ein Zuwachs von annualisiert 1,2 Prozent ermittelt worden. Bankvolkswirte hatten die Korrektur auf 1,1 Prozent erwartet.

Frankreich: Verbraucherstimmung hellt sich überraschend etwas auf

PARIS - Die Stimmung der französischen Verbraucher hat sich im August überraschend etwas verbessert. Der entsprechende Indikator sei um einen Punkt auf 97 Punkte gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mit. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. Die Stimmung der französischen Konsumenten bleibt damit trotz Terroranschlägen und des Brexit-Votums in Großbritannien auf einem hohen Niveau.

Japan kommt aus negativer Inflation nicht heraus

TOKIO - Trotz Negativzinsen und milliardenschwerer Wertpapierkäufe durch die Notenbank ist in Japan kein Ende des Preisverfalls in Sicht. Die Teuerungsrate habe im Juli wie bereits im Monat zuvor bei minus 0,4 Prozent gelegen, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. Volkswirte hatten dies erwartet. Die japanische Notenbank versucht seit geraumer Zeit mit einer extrem lockeren Geldpolitik gegen die sinkenden Verbraucherpreise vorzugehen. Das angestrebte Inflationsziel von plus zwei Prozent musste bislang immer weiter in die Zukunft verschoben werden.

ROUNDUP Deutschland: Konsumlaune steigt trotz Terror und Brexit-Schock

NÜRNBERG -Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich trotz jüngster Terroranschläge und des überraschenden Brexit-Votums in Großbritannien wieder verbessert. Wie das Marktforschungsunternehmen GfK am Freitag mitteilte, stieg der Konsumklima-Indikator für September um 0,2 Punkte auf 10,2 Zähler. Damit erreichte der Stimmungsindikator den höchsten Stand seit Juni 2015. Damals hatte er bei ebenfalls 10,2 Punkten einen langjährigen Höchststand markiert.

Frankreich: Wirtschaft stagniert

PARIS - Die Wirtschaft Frankreichs ist im zweiten Quartal nicht über eine Stagnation hinausgekommen. Wie das Statistikamt Insee am Freitag mitteilte, gab es in den Monaten April bis Juni zum Vorquartal keine Veränderung der Wirtschaftsleistung. Die Statistiker bestätigten damit wie von Experten erwartet eine erste Schätzung.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jsl

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