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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 23.03.2016

23.03.2016 | 17:16

USA: Verkäufe neuer Häuser steigen wieder

WASHINGTON - In den USA sind die Neubauverkäufe im Februar wieder gestiegen. Zum Vormonat erhöhten sie sich um 2,0 Prozent auf annualisiert 512 000 Einheiten, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten zwar mit einem etwas stärkeren Zuwachs von 3,2 Prozent gerechnet. Allerdings wurde der Rückgang im Vormonat von 9,2 auf 7,0 Prozent korrigiert.

Belgien: Geschäftsklima hellt sich überraschend stark auf

BRÜSSEL - In Belgien hat sich das Geschäftsklima im März unerwartet stark aufgehellt. Der Indikator sei zum Vormonat um 2,4 Punkte auf minus 4,2 Punkte gestiegen, teilte die belgische Notenbank (BNB) am Mittwoch in Brüssel mit. Die Daten wurden vor den Terroranschlägen erhoben. Bankvolkswirte hatten nur mit einer leichten Verbesserung auf minus 6,0 Punkte gerechnet. Im Februar hatte der Wert bei minus 6,6 Zählern und im Januar bei minus 3,0 Punkten gelegen. Ende 2015 hatte der Indikator mit minus 1,4 Punkten den höchsten Stand seit Mitte 2011 erreicht.

ROUNDUP: Aufschwung verliert an Tempo - Konsum stützt Konjunktur

FRANKFURT - Der Konjunkturaufschwung in Deutschland verliert nach Einschätzung der Wirtschaftsweisen wegen der Abkühlung in China und anderen Exportmärkten etwas an Tempo. Der Sachverständigenrat korrigierte am Mittwoch seine Prognose für dieses Jahr leicht nach unten. Die fünf Top-Ökonomen rechnen nun mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,5 Prozent, zuletzt waren sie von 1,6 Prozent ausgegangen. Folgen durch die Terroranschläge in Brüssel erwarten die Experten nicht.

Wirtschaftsweise sehen Geldschwemme der EZB kritisch

FRANKFURT - Die Wirtschaftsweisen sehen die jüngste Geldflut der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Sorge. "Die lockere Geldpolitik kann erhebliche Nebenwirkungen haben", sagte Isabel Schnabel, Mitglied des Sachverständigenrates, am Mittwoch in Frankfurt. Sie setzte die Profitabilität der Banken immer stärker unter Druck und mindere den Reformdruck in Europa. "Die EZB hat deutlich stärker reagiert als in der Vergangenheit, das ist schon begründungswürdig", ergänzte der Wirtschaftsweise Volker Wieland.

ROUNDUP Aufseher: Zinstief zwingt Banken zur Anpassung von Geschäftsmodellen

FRANKFURT - Die Aufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) mahnen Europas Banken angesichts des anhaltenden Zinstiefs zur Anpassung ihrer Geschäftsmodelle. "Ich glaube, Banken haben Spielräume für Veränderungen, Banken können effizienter arbeiten", sagte die Chefin der EZB-Bankenaufsicht, Danièle Nouy, am Mittwoch in Frankfurt. Auch die zunehmende Digitalisierung von Finanzdienstleistungen ("Fintech") fordere die Institute heraus, einige hätten noch mit einem Berg fauler Kredite zu kämpfen.

Bundesbankpräsident kritisiert jüngste EZB-Lockerung

VADUZ - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat seine Kritik an der jüngsten geldpolitischen Lockerung durch die Europäische Zentralbank (EZB) bekräftigt. Zwar sei die Ausgangslage vor der Zinssitzung am 10. März "durchaus herausfordernd" gewesen, sagte Weidmann am Mittwoch in der Hauptstadt Liechtensteins, Vaduz. "Allerdings gingen mir die Beschlüsse in ihrer Gesamtschau zu weit und das umfassende Maßnahmenbündel hat mich nicht überzeugt."

ROUNDUP Arbeitsmarktforscher optimistischer: 2016 nun doch weniger Jobsucher

NÜRNBERG - In Deutschland zeichnet sich nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern trotz Flüchtlingszuwanderung für dieses Jahr überraschend ein Rückgang der Arbeitslosigkeit ab. Im Jahresschnitt werden etwa 2,78 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit sein - und damit etwa 20 000 weniger als im Vorjahr, geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Frühjahrsprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Noch im vergangenen Herbst war die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA) von im Schnitt 70 000 mehr Jobsuchern für 2016 ausgegangen.

Schäuble weiter kompromissbereit bei Athener Renten-Reform

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich angesichts der Probleme Griechenlands bei den von Athen zugesagten Einschnitten bei Renten erneut kompromissbereit gezeigt. "Wenn bei der Rentenreform aus Gründen, die man kennt, ... kein größerer politischer Spielraum besteht, dann müssen die drei Institutionen gemeinsam mit der griechischen Regierung daran arbeiten, was man stattdessen machen kann", sagte Schäuble am Mittwoch in Berlin. Es gehe darum, um die vereinbarten Ziele einzuhalten. "Da bin ich zuversichtlich." Er setzte sich für Lösungen ein, sagte Schäuble.

DIW: 'Kräftiger Jahresauftakt' der deutschen Wirtschaft

BERLIN - Konjunkturforscher blicken wieder ein Stück weit optimistischer auf die heimische Wirtschaft. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) spricht von einem "kräftigen Jahresauftakt" in der größten europäischen Volkswirtschaft. Im ersten Quartal sei mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,5 Prozent im Quartalsvergleich zu rechnen, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Das DIW erklärte die positive Einschätzung damit, dass die Industrie stärker in Schwung kommt.

Ex-EZB-Chefvolkswirt Issing: 'Helikoptergeld' wäre Bankrotterklärung

FRANKFURT - Der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, warnt vor Geldgeschenken der Notenbank in Form von "Helikoptergeld". "Die ganze Idee des helicopter money halte ich für besorgniserregend, für geradezu verheerend. Denn das ist ja nichts anderes als eine Bankrotterklärung der Geldpolitik", sagte Issing der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. "Eine Notenbank, die Geld verschenkt, wird kaum mehr die Kontrolle über die Notenpresse wiedererlangen können."

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

tos

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