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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 21.03.2016

21.03.2016 | 17:10

ROUNDUP: EZB-Direktor: Notenbank noch mit Spielraum - 'Helikoptergeld'-Debatte

PARIS FRANKFURT - Im Kampf gegen die gefährlich geringe Inflation hat die Europäische Zentralbank (EZB) nach eigener Einschätzung weiter genügend Instrumente zur Hand. Auch nach der beispiellosen Zinssenkung von vorletzter Woche sei dies der Fall, betonte EZB-Direktor Benoit Coeure am Montag in Paris. Schon die jüngste Lockerungsrunde vom 10. März habe gezeigt, dass der Notenbank nicht die Mittel ausgingen, um das Preisniveau zu beeinflussen.

Palladium erstmals seit November über 600 US-Dollar

FRANKFURT - Der Preis für das Edelmetall Palladium ist am Montag erstmals seit November über 600 US-Dollar gestiegen. Der Preis für eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) stieg am Nachmittag bis auf 601,20 Dollar. Anschließend gab der Preis wieder etwas nach und lag zuletzt noch knapp über 595 Dollar.

USA: Verkäufe bestehender Häuser gehen deutlich zurück

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im Februar deutlich gefallen. Im Vergleich zum Vormonat sanken sie um 7,1 Prozent auf einen annualisierten Wert von 5,08 Millionen Häuser, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Montag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Rückgang um 3,0 Prozent gerechnet. Im Januar hatte es einen Zuwachs um 0,4 Prozent gegeben, im Dezember um außergewöhnlich starke 12,1 Prozent.

US-Notenbanker sieht baldige Zinsanhebung kommen

FRANKFURT - Ein ranghoher US-Notenbanker hat sich zuversichtlich zu einer baldigen Fortsetzung der Zinswende in den USA geäußert. Angesichts ermutigender Daten sehe er eine baldige Zinsanhebung kommen, sagte John Williams, Mitglied der US-Notenbank Fed und Chef der regionalen Notenbank von San Francisco, am Montag der Finanznachrichtenagentur Market News International (MNI). Die kommenden Zinssitzungen im April und Juni seien dafür mögliche Termine.

Britische Industrie: EU-Austritt könnte 100 Milliarden Pfund kosten

LONDON - Der britische Industrieverband CBI hat vor verheerenden Folgen eines möglichen EU-Austritts gewarnt. Bis zum Jahr 2020 könnten sich die Kosten für die Wirtschaft im Vereinigten Königreich auf 100 Milliarden Pfund (128 Mrd Euro) belaufen, ergab eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC im Auftrag des CBI. Dies entspräche rund fünf Prozent der jährlichen britischen Wirtschaftskraft. Zudem seien 950 000 Arbeitsplätze gefährdet.

Bundesbank-Studie: Nettovermögen in Deutschland gestiegen

FRANKFURT - Die Menschen in Deutschland werden vermögender - zumindest im Schnitt. Das ist ein Ergebnis der Bundesbank-Studie "Private Haushalte und ihre Finanzen" (PHF), die die Notenbank zum zweiten Mal durchgeführt hat und deren Daten am Montag veröffentlicht wurden. 4461 repräsentativ ausgewählte Haushalte gaben von April bis November 2014 Auskunft zu ihrem Vermögen und ihren Schulden.

Bundesbank: Deutsche Wirtschaft startet schwungvoll ins Jahr

FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft ist nach Einschätzung der Bundesbank schwungvoll ins Jahr gestartet. Das solide Wachstumstempo im zweiten Halbjahr 2015 dürfte im ersten Quartal 2016 zumindest gehalten werden, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Begründet wird die Einschätzung mit dem anhaltend lebhaften Konsum und starken Zahlen aus der Industrie sowie vom Bau. "Dagegen kamen von den Exporten keine zusätzlichen Impulse."

US-Notenbanker Lacker: Inflationsrisiken sind gestiegen

PARIS - Die Risiken einer wieder höheren Inflation in den USA sind nach Einschätzung eines ranghohen amerikanischen Notenbankers deutlich gestiegen. Jüngste Preisdaten zeigten, dass die Risiken vielleicht nicht "erheblich", aber "spürbar" gestiegen seien. Das sagte der Präsident der regionalen Notenbank von Richmond, Jeffrey Lacker, am Montag in Paris. "Ich denke, wir müssen das in unsere Überlegungen mit einbeziehen", ergänzte Lacker, der als Befürworter einer straffen Geldpolitik gilt.

EZB-Direktor Coeure: Notenbank gehen Instrumente nicht aus

PARIS - Die Europäische Zentralbank (EZB) ist ein weiteres Mal der Auffassung entgegengetreten, ihr gingen angesichts der bereits extrem lockeren Geldpolitik zunehmend die Instrumente aus. Schon die jüngste Lockerungsrunde vom 10. März zeige, dass dies nicht der Fall sei, sagte EZB-Direktor Benoit Coeure am Montag in Paris. Die EZB hatte vor eineinhalb Wochen ihre Leitzinsen weiter gesenkt, ihre Wertpapierkäufe ausgeweitet und den Kauf von Unternehmensanleihen sowie neue Langfristkredite angekündigt.

Britischer Arbeitsminister tritt aus Protest gegen Kürzungen zurück

LONDON - Schlag für David Cameron: Der britische Arbeits- und Pensionsminister Iain Duncan Smith ist aus Protest gegen geplante Kürzungen von Sozialleistungen zurückgetreten. Der EU-Kritiker und frühere Parteichef der Konservativen gab den Sparplänen von Finanzminister George Osborne die Schuld. Diese seien "nicht zu verteidigen", da der am Mittwoch vorgestellte Haushalt zugleich Gutverdienern nutze, teilte er am Freitagabend mit. Seit Smith 2010 Minister wurde, hatte er selbst Kürzungen im Sozialstaats beworben. Seine Nachfolge tritt der bisher für Wales zuständige Minister Stephen Crabb an.

Geldgeber-Vertreter verlassen Athen - EU: Deutliche Fortschritte

ATHEN BRÜSSEL - Vertreter der internationalen Geldgeber haben die PrüfunROUNDUP: g der Fortschritte der griechischen Reformbemühungen vorerst ohne konkretes Ergebnis beendet. "Sie werden nach Ostern wieder zurückkehren", sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums in Athen am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Im Mittelpunkt der Gespräche standen unter anderem weitere Kürzungen der Renten, Steuerthemen sowie geplante Privatisierungen. Es habe erhebliche Unstimmigkeiten gegeben, berichtete die griechische Presse am Sonntag.

Weidmann rügt jüngste EZB-Zinsentscheidung

BERLIN - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat seine kritische Haltung zum geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank bekräftigt. Die jüngsten Beschlüsse seien "sehr weitgehend" und hätten ihn "in der Summe nicht überzeugt", sagte Weidmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). "Wir erwarten weiterhin ein Anziehen der Konjunktur und der Preise. Es droht keine Deflation." Mit Deflation ist eine gefährliche Abwärtsspirale aus schrumpfenden Preisen und wirtschaftlicher Talfahrt gemeint.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

tos

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