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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 16.08.2016

16.08.2016 | 17:07

USA: Industrieproduktion legt kräftig zu

WASHINGTON - Die US-Industrie hat ihre Produktion im Juli deutlich stärker ausgeweitet als erwartet. Die Gesamtproduktion stieg zum Vormonat um 0,7 Prozent, wie die US-Notenbank am Dienstag mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit November 2014. Bankvolkswirte hatten im Mittel einen Zuwachs um lediglich 0,3 Prozent erwartet. Allerdings wurde der Anstieg im Vormonat Juni von 0,6 auf 0,4 Prozent korrigiert.

USA: Inflationsrate fällt überraschend deutlich

WASHINGTON - In den USA hat sich der Preisauftrieb im Juli überraschend stark abgeschwächt. Wie das Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 0,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Vormonat hatte die Inflationsrate 1,0 Prozent betragen. Bankvolkswirte hatten eine Abschwächung erwartet, allerdings nur auf 0,9 Prozent. Im Monatsvergleich stagnierte das Preisniveau.

USA: Baubeginne legen überraschend weiter zu

WASHINGTON - In den USA hat es im Juli überraschend mehr Neubauten gegeben. Die Zahl der Baubeginne erhöhte sich zum Vormonat um 2,1 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 0,8 Prozent erwartet.

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen erholen sich von Brexit-Schock

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im August etwas von ihrem scharfen Einbruch im Vormonat erholt. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 7,3 Punkte auf 0,5 Zähler, wie das ZEW am Dienstag mitteilte. Bankvolkswirte hatten allerdings einen etwas stärkeren Anstieg auf 2,0 Punkte erwartet.

Eurozone: Handelsüberschuss sinkt

LUXEMBURG - Der Handelsüberschuss des Euroraums ist im Juni gefallen. Wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte, betrug der Überschuss der Ausfuhren gegenüber den Einfuhren saisonbereinigt 23,4 Milliarden Euro, nach 24,6 Milliarden Euro im Vormonat. Analysten hatten dagegen einen Anstieg auf 25,3 Milliarden Euro erwartet.

Großbritannien: Inflation etwas stärker als erwartet

LONDON - Die Inflation in Großbritannien ist im Juli etwas stärker als erwartet angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Dienstag mitteilte. Nachdem die Teuerung im Juni bei 0,5 Prozent gelegen hatte. Bankvolkswirte waren für Juli ebenfalls von 0,5 Prozent ausgegangen. Im Monatsvergleich fiel das Preisniveau wie erwartet um 0,1 Prozent.

Einflussreicher US-Notenbanker hält Zinsanhebung im September für möglich

NEW YORK - Der einflussreiche US-Notenbanker William Dudley hält eine baldige Leitzinserhöhung durch die Notenbank Fed für wahrscheinlicher als oft angenommen. Man nähere sich dem Punkt, "an dem es angemessen sein wird, die Zinsen weiter anzuheben", sagte der Präsident der regionalen Notenbank von New York am Dienstag dem amerikanischen TV-Sender Fox Business. Eine Zinsanhebung sei bereits auf der kommenden Sitzung im September möglich. An den Finanzmärkten werde die Wahrscheinlichkeit baldiger Zinsanhebungen unterschätzt.

ROUNDUP Ministerium: Mehr Arbeitslosigkeit durch Migration ist eingepreist

BERLIN - Deutschland muss nach den Prognosen der Regierung in den nächsten Jahren mit wachsender Arbeitslosigkeit durch den Andrang von Flüchtlingen rechnen. Diese Entwicklung sei schon in der Frühjahrsprojektion vom April vorausgesetzt worden und daher nicht überraschend, stellte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Dienstag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin klar.

Bundesagentur: Deutsche Wirtschaft beschäftigt 136 000 Flüchtlinge

NÜRNBERG DÜSSELDORF - Die deutsche Wirtschaft beschäftigt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Frühjahr mehr als 136 000 Menschen aus Asylherkunftsländern. 99 000 davon hätten im Mai eine reguläre versicherungspflichtige Stelle gehabt, knapp 37 000 seien geringfügig beschäftigt gewesen, etwa auf Basis eines Minijobs, berichteten Statistik-Experten der Bundesagentur am Dienstag in Nürnberg.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jkr

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