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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 15.08.2016

15.08.2016 | 17:07

ROUNDUP: Japanische Wirtschaft leidet unter Exportschwäche

TOKIO - Japans Wirtschaft hat im zweiten Quartal nach einem starken Jahresauftakt stagniert. In den Monaten April bis Juni sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um eine hochgerechnete Jahresrate von 0,2 Prozent gewachsen, teilte die Regierung am Montag in Tokio mit. Ohne Annualisierung kam das Wachstum zum Erliegen. Die Markterwartung wurden klar verfehlt. Bankvolkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Wachstum um annualisiert 0,7 Prozent gerechnet.

USA: Empire-State-Index signalisiert überraschend Schrumpfung

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York im August signalisiert überraschend eine schrumpfende Produktion. Der Empire-State-Index fiel von 0,55 Punkten im Vormonat in den negativen Bereich auf minus 4,21 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Analysten hatten dagegen eine Verbesserung auf 2,00 Punkte erwartet. Der Indikator zeigte sich zuletzt allerdings sehr schwankungsanfällig.

USA: NAHB-Hausmarktindex steigt wie erwartet

WASHINGTON - Am US-Häusermarkt hat sich die Stimmung im August wie erwartet verbessert. Der NAHB-Hausmarktindex sei um 2 Punkte auf 60 Zähler gestiegen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) am Montag mit. Volkswirte hatten dies erwartet. Der Wert für den Vormonat wurde von 59 auf 58 Punkte nach unten revidiert.

Studie: Mieten in Deutschland steigen weniger stark als Einkommen

KÖLN - In vielen Regionen Deutschlands können sich die Menschen einer Studie zufolge heute größere Mietwohnungen leisten als noch vor sechs Jahren. Im Schnitt kann ein privater Haushalt heute 94 Quadratmeter mieten, wenn er ein Viertel seines verfügbaren Einkommens dafür einsetzt. Das sind zwei Quadratmeter mehr als noch 2010, so das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Bankenpräsident sieht deutsche Bankenlandschaft in Gefahr

FRANKFURT - Der Bankenverband BdB sieht angesichts der historischen Niedrigzinsen die charakteristische Drei-Säulen-Struktur der deutschen Kreditbranche bedroht. "Wir werden das deutsche Modell so nicht halten können", sagte Verbandspräsident Hans-Walter Peters der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). "Es wird zu einer Konsolidierung kommen, aber nicht auf Druck der Kunden, sondern auf Druck von außen."

Bundesbank: Deutsches Konjunkturprogramm kein Heilmittel für Euro-Wirtschaft

FRANKFURT - Höhere staatliche Ausgaben in Deutschland sind laut Experten der Deutschen Bundesbank kein geeignetes Mittel, um die europäische Wirtschaft deutlich anzukurbeln. Würden die öffentlichen Investitionen für zwei Jahre kreditfinanziert um ein Prozent der Wirtschaftsleistung ausgeweitet, sei in diesen beiden Jahren im Schnitt mit einem um 0,5 Prozent höheren realen Bruttoinlandsprodukt in Deutschland zu rechnen, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank für August. In der gesamten Eurozone läge der Effekt demnach laut mehreren Studien nur bei höchstens 0,3 Prozent. Noch geringer sei der Effekt auf die restliche Weltwirtschaft.

ROUNDUP: Bundesbank sieht deutsche Wirtschaft auf Kurs

FRANKFURT - Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland ist nach Einschätzung der Bundesbank trotz der Delle im Frühjahr intakt. "Die deutsche Wirtschaft dürfte auch im Sommer im Einklang mit der recht kräftigen konjunkturellen Grundtendenz expandieren", erklärte die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Die Stimmung in der Industrie habe sich insgesamt spürbar verbessert, das Brexit-Votum in Großbritannien habe sie nur geringfügig eingetrübt.

ROUNDUP: Energieverbrauch in Deutschland steigt weiter

KÖLN - Der Energieverbrauch in Deutschland hat sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weiter erhöht. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die kühle Witterung zum Jahresbeginn, den Schalttag im Februar, das Wirtschaftswachstum und den Bevölkerungszuwachs, berichtete die "Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen" am Montag in Köln. Insgesamt seien fast 233 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (SKE) verbraucht worden - 1,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jkr

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