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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 14.09.2016

14.09.2016 | 17:13

USA: Rückgang der Einfuhrpreise so schwach wie seit fast zwei Jahren nicht mehr

WASHINGTON - In den USA hat sich der Rückgang der Einfuhrpreise im Jahresvergleich weiter abgeschwächt. Die Importpreise seien im August zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozent gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten dies erwartet. Der Rückgang war damit so gering wie seit Oktober 2014 nicht mehr.

Präsidenten aus zehn EU-Staaten beraten über Probleme der Union

PLOWDIW - Präsidenten aus zehn EU-Staaten, darunter Bundespräsident Joachim Gauck, sind in Bulgarien zusammengekommen, um über Herausforderungen der Union zu sprechen. "Heute werden wir die Antwort auf die Frage suchen, wie wir in Zeiten wachsender Risiken und einer instabilen Weltordnung das Vertrauen in die EU stärken können", sagte Bulgariens Staatschef Rossen Plewneliew am Mittwoch im südbulgarischen Plowdiw zum Auftakt des zweitägigen Forums.

Kommissionssprecher: Keine Gefahr der Aufweichung von EU-Standards

BERLIN - Der Sprecher der Europäischen Kommission in Deutschland hat Befürchtungen zurückgewiesen, durch die geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada würden EU-Standards aufgeweicht. "Amerikanische oder kanadische Unternehmen sind auch nach einer Unterzeichnung von TTIP oder Ceta selbstverständlich an die Standards der EU gebunden, wenn sie in die EU exportieren oder auf dem hiesigen Märkten aktiv werden", betonte Kommissionssprecher Reinhard Hönighaus am Mittwoch in einer in Berlin veröffentlichten Stellungnahme.

Ungarns Nationalbank sieht Euro-Einführung in weiter Ferne

BUDAPEST - Der Gouverneur der Ungarischen Nationalbank (MNB), György Matolcsy, sieht die Einführung des Euro in weiter Ferne. "Unser nationales Geld, das Zahlungsmittel der Familien aufzugeben, hat erst dann Sinn, wenn wir (wirtschaftlich) stark genug sind", erklärte Matolcsy auf einer Fachkonferenz seines Instituts.

Neue Arbeitsgruppe bereitet Brexit-Verhandlung für EU-Kommission vor

BRÜSSEL - Mit einer neuen Arbeitsgruppe will die EU-Kommission ihre Brexit-Planung vorantreiben. Die Gruppe unter Leitung des ehemaligen Binnenmarktkommissars Michel Barnier soll die Gespräche mit dem Vereinigten Königreich zum EU-Austritt für die Behörde vorbereiten und führen, wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte. Barnier war Ende Juli als Chefunterhändler ernannt worden. Seine Stellvertreterin soll nun die deutsche Beamtin Sabine Weyand werden.

EU-Bankchef Hoyer: Ganze EU muss von Investitionsfonds profitieren

BRÜSSEL - Die milliardenschwere EU-Investitionsinitiative muss nach Ansicht des Chefs der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, künftig der gesamten EU zu Gute kommen. "Wir müssen sicherstellen, dass wir alle Mitgliedstaaten erreichen", sagte Hoyer am Mittwoch.

ROUNDUP Finanzministerium: Deutschland bei privaten Investitionen spitze

BERLIN - Deutschland liegt bei privaten Investitionen in die Wirtschaft unter größeren westlichen Industrieländern an der Spitze. Das geht aus einem am Mittwoch bekanntgewordenen Bericht des Bundesfinanzministeriums zu Investitionen in Deutschland hervor. Danach lag der Anteil der privaten Geldanlagen in Maschinen, Geräte, Ausrüstungen, Immobilien und andere Güter im vergangenen Jahr bei knapp 18 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Damit rangiere Deutschland unter vier Ländern auf Platz eins - vor Frankreich, den USA und Großbritannien sowie über dem Schnitt der Euro-Länder.

Eurozone: Industrieproduktion sinkt etwas stärker als erwartet

LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Juli etwas stärker als erwartet gesunken. Die Produktion sei um 1,1 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Volkswirte hatten einen Rückgang um 1,0 Prozent erwartet. Im Juni war die Produktion noch um revidiert 0,8 Prozent (zuvor 0,6 Prozent) gestiegen. Bei den Produktionsdaten gibt es für gewöhnlich kräftige Schwankungen.

Mehrheit glaubt nicht an gute Jobperspektive von Flüchtlingen

BERLIN - Die meisten Bundesbürger haben nur geringe Erwartungen an die Bildung und die Arbeitsperspektiven von Flüchtlingen. So schätzen drei von vier Deutschen den durchschnittlichen Bildungsstand der Flüchtlinge als niedrig ein, wie aus dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Bildungsbarometer des ifo-Instituts hervorgeht. Mehr als jeder Zweite glaubt nicht, dass die Flüchtlinge dabei helfen, den Fachkräftemangel der Wirtschaft zu verringern. Jeder Dritte geht schon davon aus.

Großbritannien: Arbeitslosenquote weiter unter 5 Prozent

LONDON - Der britische Arbeitsmarkt bleibt robust. Die nach internationalen Standards erhobene Arbeitslosenquote blieb im Zeitraum Mai bis Juli bei 4,9 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch mitteilte. Die Quote liegt auf dem tiefsten Stand seit Mitte 2005. Volkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet.

Italien: Verbraucherpreise fallen überraschend

ROM - Die Verbraucherpreise in Italien sind im August überraschend gefallen. Nach Angaben des Statistikamts Istat gingen sie zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent zurück. Vorläufige Zahlen hatten noch eine Stagnation ergeben. Die italienischen Verbraucherpreise sind seit Februar rückläufig.

Frankreich: Inflation bleibt schwach

PARIS - Die Inflation in Frankreich bleibt vergleichsweise schwach. Im August seien die nach europäischer Methode erfassten Verbraucherpreise (HVPI) zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch nach einer zweiten Schätzung mit. Die Statistiker bestätigten damit wie erwartet eine erste Erhebung. Im Juli hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 0,4 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im August um 0,3 Prozent.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jsl

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