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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 02.09.2016

02.09.2016 | 17:13

ROUNDUP 2: US-Arbeitsmarkt verliert an Schwung - Fed dürfte weiter abwarten

WASHINGTON - Der amerikanische Arbeitsmarkt hat im August an Schwung verloren. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte, wurden in der Wirtschaft 151 000 neue Stellen geschaffen. Das ist weniger als Bankvolkswirte im Mittel mit 180 000 zusätzlichen Stellen erwartet hatten. Zudem waren in den beiden Vormonaten deutlich mehr Arbeitsplätze als im August entstanden. Ökonomen bezeichneten die Zahlen zwar als solide, sahen aber keine Gründe für eine rasche Zinsanhebung durch die US-Notenbank Fed.

USA: Industrieaufträge steigen weniger als erwartet

WASHINGTON - Die Aufträge für die US-Industrie sind im Juli weniger gestiegen als erwartet. Die Neuaufträge seien um 1,9 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 2,0 Prozent gerechnet. Zudem war das Minus im Vormonat stärker als zunächst ermittelt ausgefallen. Ohne Berücksichtigung schwankungsanfälliger Transportgüter stiegen die Auftragseingänge im Juli um 0,2 Prozent.

Bankguthaben bei EZB steigen erstmals über eine Billion Euro

FRANKFURT - Die Guthaben der Banken im Euroraum bei der Europäischen Zentralbank haben erstmals die Marke von einer Billion Euro überschritten. Wie aus Zahlen der EZB vom Freitag hervorgeht, lagen die sogenannten Überschussreserven, die die Geldhäuser bei der Notenbank unterhalten, bei rund 1022 Milliarden Euro. Das ist ein Rekordniveau.

Eurozone: Erzeugerpreise sinken etwas schwächer als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Erzeugerpreise im Juli etwas schwächer als erwartet gesunken. Sie seien um 2,8 Prozent zum Vorjahresmonat gefallen, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Im Vormonat hatte der Rückgang noch bei 3,1 Prozent gelegen. Volkswirte hatten für Juli mit einer Rate von minus 2,9 Prozent gerechnet.

Italiens Wirtschaft stagniert im zweiten Quartal

ROM - Die Wirtschaft Italiens ist im zweiten Quartal nicht über eine wirtschaftliche Stagnation hinausgekommen. Das Statistikamt Istat bestätigte am Freitag vorläufige Zahlen, wonach die Wirtschaftsleistung auf dem Niveau des Vorquartals verharrt habe. Die Stagnation folgt auf ein Wachstum von 0,3 Prozent im ersten Vierteljahr. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug das Wachstum von April bis Juni 0,8 Prozent.

ROUNDUP: Irland zieht gegen Apple-Entscheidung der EU-Kommission vor Gericht

DUBLIN - Die irische Regierung will sich juristisch gegen die Entscheidung der EU-Kommission zu Steuernachzahlungen des iPhone-Konzerns Apple <APC.ETR> <AAPL.NAS> zu Wehr setzen. Darauf einigte sich das irische Kabinett bei einer Sondersitzung am Freitag, wie ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Die EU-Kommission hatte entschieden, dass Apple 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen muss.

Nach Brexit: Minister wollen EU-Agrarpolitik erhalten

CHAMBORD - Auch nach einem EU-Austritt Großbritanniens wollen Deutschland, Frankreich und andere Partner die milliardenschwere EU-Agrarpolitik erhalten. Dazu müsse sie angemessen finanziert werden, teilte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Freitag nach einem informellen Treffen mit europäischen Amtskollegen im französischen Chambord mit.

BIZ warnt vor negativen Folgen der ultralockeren Geldpolitik

FRANKFURT - Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat ihre Kritik an der extrem lockeren Geldpolitik führender Notenbanken mit einer Warnung vor möglichen Folgen erneuert. "Wir müssen sehr wachsam sein, was potentiellen Stress an den Finanzmärkten betrifft", sagte der Chefvolkswirt der BIZ, Hyun Song Shin, in einem Interview mit der "Börsenzeitung" (Freitagausgabe). Die BIZ ist die Dachorganisation der Notenbanken und wird auch als "Zentralbank der Zentralbanken" bezeichnet.

EZB-Rat Nowotny: Niedrigzinspolitik kein kurzfristiges Phänomen

WIEN ALPBACH - Das EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny sieht vorerst kein Ende der Phase extrem niedriger Zinsen in der Eurozone. "Die Rolle der niedrigen Zinsen ist sehr viel differenzierter zu sehen. Das ist kein kurzfristiges Phänomen, das von den Notenbanken eingeführt wurde, das sind langfristige ökonomische Entwicklungen", sagte Nowotny am Donnerstagabend in einer Rede anlässlich der Alpbacher Finanzmarktgespräche. Der Währungshüter ist zudem Gouverneur der Notenbank von Österreich.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

tos

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