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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 01.09.2016

01.09.2016 | 17:21

USA: ISM-Index fällt im August überraschend unter Wachstumsschwelle

WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im August überraschend deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 3,2 Punkte auf 49,4 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag in Washington mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit Januar. Zudem rutschte der wichtige Indikator unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Er deutet damit eine leichte Schrumpfung der Industrieproduktion an. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit 52,0 Punkten gerechnet.

USA: Bauausgaben stagnieren im Juli überraschend

WASHINGTON - In den USA haben die Bauausgaben im Juli überraschend stagniert. Im Vergleich zum Vormonat seien sie unverändert geblieben, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.

USA: Produktivität fällt drittes Quartal in Folge

WASHINGTON - Die Produktivitätsschwäche der US-Wirtschaft setzt sich fort. Nach Zahlen des amerikanischen Arbeitsministeriums vom Donnerstag fiel die Produktivität, also die Produktion je Arbeitsstunde, im zweiten Quartal um auf das Jahr hochgerechnet 0,6 Prozent zurück. Das ist der dritte Rückgang in Folge, der noch höher ausfällt als zunächst mit 0,5 Prozent ermittelt. Im ersten Quartal war die Produktivität um 0,6 Prozent geschrumpft, im Schlussquartal 2015 um 2,4 Prozent.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen etwas

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe leicht gestiegen. In der vergangenen Woche legte sie um 2000 auf 263 000 zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 265 000 Anträgen gerechnet. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt fiel um 1000 auf 263 000 Anträge.

ROUNDUP DGB-Studie: Jeder zweite Azubi fühlt sich stark belastet

BERLIN - Zehntausende Azubis leiden laut einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter Überstunden, Leistungsdruck und dem Fehlen von jeglicher Anleitung. So gibt mehr als jeder Dritte an, regelmäßig Überstunden leisten zu müssen, wie der am Donnerstag in Berlin vorgestellte DGB-Ausbildungsreport 2016 zeigt. Davon muss fast jeder Fünfte nach eigenen Angaben mehr als fünf Überstunden pro Woche leisten, die anderen lediglich bis zu fünf Stunden.

IWH senkt Konjunkturprognose für 2017 auf 1,2 Prozent Wachstum

HALLE - Das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) erwartet für das kommende Jahr für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent. Damit senkten die Experten ihren Ausblick von zuletzt 1,6 Prozent. In ihrer Mitteilung vom Donnerstag hieß es: "Maßgeblich für die Verlangsamung der gesamtwirtschaftlichen Produktion sind vor allem schwächere Exporte und stärkere Importe." Zudem dürfte die Arbeitslosigkeit im Zuge der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt etwas steigen. Für das laufende Jahr geht das IWH vom einem Plus von 1,9 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts aus. Es gebe zwar Hinweise auf ein etwas schwächeres Jahresende, die Binnenkonjunktur sei aber weiter aufwärtsgerichtet.

ROUNDUP Stimmung in britischer Industrie besser als vor Brexit-Votum

LONDON - Das hat kaum ein Experte erwartet: Die Stimmung in britischen Industrieunternehmen ist nach einem vorübergehenden Einbruch wieder besser als vor dem Brexit-Votum. Der entsprechende Indikator sei um 5,0 auf 53,3 Punkte gestiegen, teilte das Marktforschungsunternehmen Markit am Donnerstag in London mit. Das ist der stärkste Zuwachs in der fast 25-jährigen Geschichte der Datenerhebungen. Der Indikator ist damit auf dem höchsten Niveau seit Oktober 2015.

Bafin-Präsident: Zinstief zunehmend bedrohlich für Banken

FRANKFURT - Die Finanzaufsicht Bafin sorgt sich angesichts des anhaltenden Zinstiefs um Deutschlands Banken. "Für den Bankensektor wird die derzeitige Zinspause mehr und mehr zu einer bedrohlichen Durststrecke", sagte der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Felix Hufeld, am Donnerstag in Frankfurt. "Für das Gros der deutschen Banken, die im Durchschnitt immer noch zu 80 Prozent vom Zinsergebnis abhängen, gibt es in diesen Tagen kaum etwas Unbarmherzigeres."

Ex-Bundesbank-Präsident Weber: Geldpolitik an der Grenze

FRANKFURT - Ex-Bundesbank-Präsident Axel Weber sieht die Geldpolitik nach Jahren extrem niedriger Zinsen an der Grenze ihrer Wirksamkeit. "Notenbanken sind heute sehr stark zum Reparaturbetrieb der Politik und der Finanzmärkte verkommen", sagte Weber, der heute Präsident des Verwaltungsrates der Schweizer Großbank UBS <UBSN.VTX> <UBRA.ETR> ist, am Donnerstag bei einer Bankentagung in Frankfurt. Das viele billige Geld erreiche den angestrebten Effekt nicht: "Der Zinskanal ist verstopft", sagte Weber. "Die Geldpolitik kann das langfristige Potenzialwachstum nicht anschieben."

Eurozone: Industriestimmung etwas schlechter als erwartet

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen des Euroraums hat sich im August etwas stärker eingetrübt als erwartet. Der auf einer Umfrage basierende Einkaufsmanagerindex fiel um 0,3 Punkte auf 51,7 Zähler, wie das Institut Markit am Donnerstag in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. In einer ersten Schätzung war ein Wert von 51,8 Punkten ermittelt worden. Analysten hatten eine Bestätigung erwartet. Der Indikator liegt trotz des Rückgangs über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

ROUNDUP: Mehr Dynamik in Chinas Großbetrieben - Kleine Firmen schwächeln weiter

PEKING - Die Stimmung in der chinesischen Industrie ist gemischt. Zwei wichtige Frühindikatoren für die Konjunktur zeigten im August in entgegengesetzte Richtungen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex des Statistikamtes im herstellenden Gewerbe kletterte unerwartet von 49,9 Punkten im Vormonat auf 50,4 Zähler, wie das Statistikamt am Donnerstag in Peking berichtete. Dies ist der höchste Stand seit 2014 und überraschte Bankvolkswirte, die im Schnitt nur 49,8 Punkte erwartet hatten. Der Index des Statistikamts bildet vor allem die Stimmung in großen staatsnahen Betrieben ab.

ROUNDUP: Wirtschafts-Nobelpreisträger Reinhard Selten gestorben

BONN - Reinhard Selten, der einzige deutsche Träger des Nobelpreises für Wirtschaft, ist tot. Selten sei bereits am 23. August in Posen (Polen) gestorben, teilte die Universität Bonn am Donnerstag mit. Der Mathematiker und Volkswirt war 1994 zusammen mit den Amerikanern John Nash und John Harsanyi für seine Beiträge zur sogenannten Spieltheorie ausgezeichnet worden.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jsl

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