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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.06.2015 - 17.00 Uhr

15.06.2015 | 17:19

EZB-Chef Draghi sieht Griechenland am Zug

BRÜSSEL - Im festgefahrenen griechischen Schuldenstreit sieht die Europäische Zentralbank (EZB) Athen am Zug. Der Ball liege jetzt im Feld der griechischen Regierung, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Montag vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments in Brüssel. Es sei eine "starke und umfassende" Vereinbarung zwischen dem hochverschuldeten Euroland und seinen Geldgebern nötig - "und wir brauchen diese sehr bald". Die EZB tue alles, um einen erfolgreichen Abschluss zu erleichtern.

USA: NAHB-Hauspreisindex steigt stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Stimmung am US-Immobilienmarkt hat sich im Juni überraschend deutlich aufgehellt. Der NAHB-Hausmarktindex sei von 54 Punkten im Vormonat auf 59 Punkte gestiegen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) am Montag mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 56 Punkte gerechnet.

Nahles will dauerhaftes Bleiberecht für ausgebildete Flüchtlinge

BERLIN MÜNCHEN - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat sich für ein generelles Bleiberecht für Flüchtlinge mit absolvierter Ausbildung ausgesprochen. "Wir wollen für Flüchtlinge Praktika erleichtern und die erforderliche Sicherheit schaffen, dass eine begonnene betriebliche Berufsausbildung bis zum Ende durchgeführt werden kann", sagte Nahles am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Im Anschluss an eine erfolgreiche Ausbildung soll dann jeder dauerhaft in Deutschland bleiben können."

Berlin und Bundesbank mahnen: Der Ball liegt bei den Griechen

BERLIN - Die Bundesregierung mahnt in der Griechenland-Krise neue Vorschläge aus Athen an, um bis spätestens Ende Juni einen Kompromiss zu ermöglichen. "Es liegt jetzt ausschließlich an der griechischen Seite, auf das großzügige Angebot der drei Institutionen einzugehen", sagte der Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), Martin Jäger, am Montag in Berlin.

USA: Industrieproduktion fällt zweiten Monat in Folge

WASHINGTON - Die amerikanische Industrie kommt nicht in die Gänge. Im Mai fiel die Produktion den zweiten Monat in Folge zurück. Seit Jahresbeginn hat es keinen nennenswerten Zuwachs mehr gegeben. Wie die US-Notenbank am Montag mitteilte, sank die Herstellung von April auf Mai um 0,2 Prozent. Bankvolkswirte hatten dagegen mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet.

Studie: Verbraucher profitieren zu wenig vom niedrigen Ölpreis

BERLIN - Die Verbraucher in Deutschland profitieren laut einer Studie nur unzureichend von den gesunkenen Preisen für Öl und Gas. Die Unternehmen hätten die Preissenkungen der vergangenen zwölf Monate nicht vollständig an die Kunden weitergegeben, kritisierte der Bundesverband der Verbraucherzentralen am Montag in Berlin. Ein durchschnittlicher Haushalt gab demnach allein im Januar für Tanken und Heizen bis zu 15 Euro zu viel aus. Auch Flüge seien zu teuer. Die Mineralölwirtschaft wies den Vorwurf zurück.

USA: Empire-State-Index trübt sich überraschend ein

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie des US-Bundesstaats New York hat sich im Juni überraschend eingetrübt. Der Empire-State-Index fiel von plus 3,1 Punkten im Vormonat auf minus 2,0 Punkte, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg auf plus 6,0 Punkte gerechnet.

Juncker hält die Tür für Griechenland offen

BRÜSSEL - Ungeachtet eines gescheiterten Vermittlungsversuchs im Schuldendrama hält EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker die Türen für Griechenland offen. "Falls es etwas Neues gibt, wären wir sehr glücklich, als Vermittler beizutragen", sagte der Chefsprecher der Behörde, Margaritis Schinas, am Montag in Brüssel. Die Kommission fordert stärkere Reformanstrengungen in Athen und politischen Willen auf allen Seiten, um fristgerecht zu einer Vereinbarung über ein Reformpaket zu gelangen. "Die einzige Frist, die es gibt, ist der 30. Juni", so der Sprecher. Zu diesem Termin läuft das griechische Hilfsprogramm aus.

Griechische Zeitung veröffentlicht Sparvorschlag Athens

ATHEN - Die griechische Regierung hat sich einem Medienbericht zufolge bereiterklärt, eine zentrale Forderung der internationalen Geldgeber zu erfüllen. Athen sei willens, den Wunsch nach Festlegung eines Primärüberschusses von einem Prozent für dieses Jahr und zwei Prozent für 2016 zu akzeptieren, berichtete am Montag die konservative Athener Zeitung "Kathimerini".

EU: Geldgeber fordern keine Rentenkürzungen in Griechenland

BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat Berichten widersprochen, wonach die Geldgeber im Schuldenstreit neue Rentenkürzungen in Griechenland fordern. "Wir haben nicht Einschnitte bei einzelnen Renten vorgeschlagen", sagte eine Sprecherin am Montag in Brüssel. Das griechische Rentensystem sei allerdings eines der teuersten in der EU und müsse reformiert werden; die Sprecherin nannte als Beispiel ein Auslaufen von Frühverrentungen. Behördenchef Jean-Claude Juncker hatte am Sonntag Verhandlungen mit Vertretern der griechischen Regierung beendet, da keine Einigung über das geplante griechische Reformpaket erzielt wurde.

Schäuble-Sprecher: Es liegt jetzt ausschließlich an Griechenland

BERLIN - Wenige Tage vor dem entscheidenden Treffen der Eurogruppe zu Griechenland hat das Finanzministerium in Berlin an Athen appelliert, eine Einigung im Schuldenstreit doch noch möglich zu machen. "Es liegt jetzt ausschließlich an der griechischen Seite, auf das großzügige Angebot der drei Institutionen einzugehen", sagte Martin Jäger, der Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), am Montag in Berlin.

Staatspräsident: Griechenland wird in Euro-Zone bleiben

ATHEN - Der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos zeigt sich zuversichtlich, dass sein Land in der Euro-Zone bleiben wird. Gleichzeitig rief er am Montag alle politischen Kräfte Griechenlands zur Zusammenarbeit auf. Die Griechen hätten "Großes und Wichtiges" gemacht, wenn sie kooperierten, meinte Pavlopoulos. "Ich will Ihnen versichern: Der Kurs des Landes in Europa und in der Eurozone wird fortgesetzt", sagte Pavlopoulos im Staatsfernsehen (ERT1). Der Staatspräsident wird am 7. Juli zu einem Antrittsbesuch nach Deutschland reisen. Pavlopoulos war im Februar gewählt worden.

Athen: 'Einziger Plan ist eine Einigung mit den Gläubigern'

ATHEN - Die griechische Regierung setzt im Schuldenstreit weiter auf eine Einigung mit den internationalen Gläubigern. Alle Seiten hätten ein Interesse daran, dass es zu einer Lösung komme, sagte Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis am Montag in Athen. "Wir wollen nicht von einer Sackgasse reden. Einziger Plan der Regierung ist eine Einigung mit den Gläubigern." Es gebe in einer Verhandlung immer Momente, in denen es Probleme gebe. Er glaube aber nicht, dass es am Monatsende zu einem Problem mit der Zahlung einer Tilgungstranche für den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 1,6 Milliarden Euro kommen werde.

Staatspräsident: Griechenland wird in Euro-Zone bleiben

ATHEN - Der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos zeigt sich zuversichtlich, dass sein in Euro-Zone bleiben wird. Gleichzeitig rief er am Montag alle politischen Kräfte Griechenlands zur Zusammenarbeit auf. Die Griechen hätten "Großes und Wichtiges" gemacht, wenn sie kooperierten, meinte Pavlopoulos. "Ich will Ihnen versichern: Der Kurs des Landes in Europa und in der Eurozone wird fortgesetzt", sagte Pavlopoulos im Staatsfernsehen (ERT1). Der Staatspräsident wird am 7. Juli zu einem Antrittsbesuch nach Deutschland reisen. Pavlopoulos war im Februar gewählt worden.

Ifo-Institut für Rückkehr Griechenlands zur Drachme

BERLIN - Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung hält in der Griechenland-Krise die Wiedereinführung der nationalen Währung Drachme für die beste Lösung. Dies sei auch "der sozial verträglichste Weg", sagte Institutspräsident Hans-Werner Sinn am Montag in Berlin.

Bundesbank: Wirtschaftsaufschwung setzt sich fort

FRANKFURT - Der Aufschwung in der deutschen Wirtschaft hat sich nach Einschätzung der Bundesbank zu Frühjahresbeginn fortgesetzt. Wesentlicher Treiber sei weiterhin das außerordentlich günstige Konsumklima, heißt es im Monatsbericht der Notenbank vom Montag. Die Stimmung profitiere von der sehr guten Arbeitsmarktlage. Eine weitere Stütze sei die Bauwirtschaft.

Nahles: Nach Ausbildung soll jeder Flüchtling bleiben können

BERLIN - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat sich für deutlich mehr Rechte für Flüchtlinge ausgesprochen, die in Deutschland arbeiten wollen. "Wir wollen für Flüchtlinge Praktika erleichtern und die erforderliche Sicherheit schaffen, dass eine begonnene betriebliche Berufsausbildung bis zum Ende durchgeführt werden kann", sagte Nahles am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Im Anschluss an eine erfolgreiche Ausbildung soll dann jeder dauerhaft in Deutschland bleiben können." Das sei nicht zuletzt im Sinne der Unternehmen und Betriebe.

Oberste Bankenabwicklerin kritisiert Nothilfe für griechische Banken

DÜSSELDORF - Europas oberste Bankenabwicklerin, Elke König, hat die Europäische Zentralbank (EZB) wegen ihrer Griechenland-Politik kritisiert. Die von der EZB schon seit einiger Zeit gewährten und zuletzt ausgeweiteten Notkredite (Ela) für griechische Banken seien problematisch, sagte König. "Die Grenze zwischen Ela und Konkursverschleppung ist fließend", erklärte die Chefin der EU-Bankenabwicklungsbehörde Single Resolution Board (SRB) in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Montag).

Eurozone: Handelsbilanz mit Rekordüberschuss

LUXEMBURG - Die 19 Euroländer haben im April einen rekordhohen Überschuss im Handel mit anderen Ländern erreicht. Wie das Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte, lag der saisonbereinigte Handelsüberschuss der Eurozone bei 24,3 Milliarden Euro. Im März hatte er bei 19,9 Milliarden Euro gelegen. Die Ausfuhren stiegen von März auf April um 1,1 Prozent, die Einfuhren fielen dagegen um 1,6 Prozent. Beide Entwicklungen ließen den Exportüberschuss steigen. Unbereinigt betrug der Überschuss 24,9 Milliarden Euro.

Studie: Verbraucher profitieren zu wenig vom niedrigen Ölpreis

BERLIN - Die Verbraucher in Deutschland profitieren laut einer Studie nur unzureichend von den gesunkenen Preisen für Öl und Gas. Die Unternehmen hätten die Preissenkungen der vergangenen zwölf Monate nicht vollständig an die Kunden weitergegeben, kritisierte der Bundesverband der Verbraucherzentralen am Montag in Berlin. Ein durchschnittlicher Haushalt gab demnach allein im Januar für Tanken und Heizen bis zu 15 Euro zu viel aus. Auch Flüge seien zu teuer. "Es wird Zeit, dass auch niedrigere Öl- und Gaspreise endlich bei Verbrauchern ankommen", forderte Verbandschef Klaus Müller. Auch viele andere Produkte könnten preiswerter sein, sagte er dem "Handelsblatt".

Varoufakis: Finanzkrise Griechenlands endlich vor Entscheidung

ATHEN - Nach dem Scheitern des Vermittlungsversuchs im griechischen Schuldendrama sieht Finanzminister Gianis Varoufakis nun die Geldgeber seines Landes am Zug. "Heute ist ein schöner Tag. Die Sache ist kristallklar: Endlich sind wir an den Punkt gelangt, wo die Partner Entscheidungen treffen müssen", sagte Varoufakis dem Sender der regierenden Linkspartei Syriza "Sto Kokkino" am Montag.

Tsipras kritisiert Beharren der Gläubiger auf Rentenkürzungen

ATHEN - Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat das Beharren der internationalen Geldgeber auf weitere Kürzungen der Renten in Griechenland erneut kritisiert. Hinter der Forderung könne man nur politische Absichten erkennen, zitierte die linksgerichtete Athener Zeitung "Efimerída ton Syntaktón" den Politiker am Montag. Griechenland werde dennoch "geduldig warten, bis die Institutionen (IWF, EZB und EU) in der Realität ankommen", sagte Tsipras weiter. Seine Regierung wünsche sich "ernsthaft", dass es eine Lösung gibt, fügte er hinzu. Im griechischen Schuldendrama war am Wochenende ein letzter Vermittlungsversuch von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gescheitert.

Samaras: Bruch mit Gläubigern führt in die Katastrophe

ATHEN - Der frühere griechische Regierungschef Antonis Samaras hat sein Land im Schuldendrama vor einem Bruch mit den internationalen Geldgebern gewarnt. Dies werde in die Katastrophe führen, sagte der im Januar abgewählte konservative Politiker am Montag im griechischen Fernsehen. Regierungschef Alexis Tsipras müsse nun verantwortungsvoll handeln. "Die Mehrheit des Volkes will nicht den Euro(raum) verlassen", sagte Samaras.

Oettinger verlangt Notfallplan für Ausscheiden Athens aus Eurozone

BERLIN - EU-Kommissar Günther Oettinger hat einen Notfallplan für Griechenland für den Fall eines Ausscheidens aus der Eurozone verlangt. Wenn sich Athen bei der Forderung der internationalen Geldgeber nach weiteren Rentenkürzungen nicht bewege und die Verhandlungen scheiterten, werde Griechenland "zum 1. Juli ein Notstandsgebiet" werden, sagte Oettinger am Montag vor Sitzungen der CDU-Spitze in Berlin. Deswegen müsse parallel zu den laufenden Verhandlungen von allen Beteiligten einschließlich der EU-Kommission ein Notfallplan erarbeitet werden. rob jsl

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