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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 11.06.2015 - 17.00 Uhr

11.06.2015 | 17:15

IWF-Sprecher: Haben 'erhebliche Differenzen' mit Griechenland

WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht derzeit keinerlei Annäherung in den Gesprächen mit Griechenland. "Es gibt große Differenzen zwischen uns in den meisten Kernthemen", sagte IWF-Sprecher Gerry Rice am Donnerstag in Washington. Hindernisse gebe es weiterhin bei Renten, Steuern und der Schuldenfinanzierung. "Es hat hier zuletzt keine Annäherung gegeben."

Tusk warnt Athen: Kein Zeit zum Spielen mehr

BRÜSSEL - Angesichts der zugespitzten Finanzlage warnt EU-Gipfelchef Donald Tusk Griechenland vor weiteren Verzögerungen. "Es gibt keinen Raum zum Spielen mehr, es gibt keine Zeit zum Spielen mehr", sagte der Pole am Donnerstag in Brüssel zum Abschluss des EU-Lateinamerika-Gipfels.

Neue Probleme nach Krisentreffen zu Griechenland

ATHEN BRÜSSEL - Im griechischen Schuldendrama türmen sich nach einem weiteren Krisentreffen in Brüssel schon wieder neue Probleme auf. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes in Athen sind die im Rahmen des Sparprogramms vor drei Jahren verhängten Rentenkürzungen verfassungswidrig und müssen zurückgenommen werden. Nach Schätzungen der griechischen Finanzpresse muss der Staat damit pro Jahr etwa 1,5 Milliarden Euro mehr aufbringen.

Merkel: Griechenland muss mit Hochdruck an Einigung arbeiten

BRÜSSEL - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Griechenland aufgefordert, jetzt "mit Hochdruck" an einer Einigung mit den internationalen Geldgebern zu arbeiten. "Ich hoffe, dass das jetzt auch die notwendigen Fortschritte bringt", sagte Merkel am Donnerstag in Brüssel. Die Kanzlerin war am Mittwochabend am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und dem französischen Präsidenten François Hollande zusammengetroffen.

Weidmann warnt: Griechenland läuft die Zeit davon

LONDON FRANKFURT - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt vor einer wachsenden Gefahr einer Staatspleite Griechenlands. Zwar seien die internationalen Partner fest entschlossen, dem hoch verschuldeten Land zu helfen, seine Verwaltung zu verbessern, Wachstumshürden aus dem Weg zu räumen und die öffentlichen Finanzen auf ein solides Fundament zu stellen, sagte Weidmann laut Redetext am Donnerstag in London. "Aber die Zeit läuft ab und das Risiko einer Staatspleite wächst von Tag zu Tag."

Wirtschaftsforscher Fuest wird neuer Ifo-Chef

MANNHEIM MÜNCHEN - Das Münchner Ifo Institut bekommt einen neuen Präsidenten. Der Wirtschaftsprofessor und Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Clemens Fuest, tritt im kommenden April die Nachfolge von Hans-Werner Sinn an, der in den Ruhestand geht. Der 46-jährige Fuest ist seit 2013 Präsident des ZEW, eigentlich wäre sein Vertrag dort erst Ende Februar 2018 ausgelaufen. Seit 2003 gehört er dem Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums an, erst vor kurzem wurde er auch in die Kommission berufen, die den Mindestlohn kontrolliert.

USA: Lagerbestände steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Lagerbestände der US-Unternehmen sind im April stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 0,4 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 Prozent. Im Vormonat waren sie lediglich um 0,1 Prozent gestiegen.

USA: Einfuhrpreise legen deutlich zu

WASHINGTON - In den USA haben sich die Preise für eingeführte Güter von April auf Mai spürbar erhöht. Im Monatsvergleich stiegen die Einfuhrpreise um 1,3 Prozent, wie das US-Handelsministeriums am Donnerstag mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit mehr als drei Jahren. Analysten hatten mit plus 0,8 Prozent gerechnet. Der Zuwachs geht vor allem auf höhere Preise für importiertes Rohöl zurück. Ohne diese Komponente hätten die Einfuhrpreise stagniert.

USA: Anstieg der Einzelhandelsumsätze beschleunigt sich

WASHINGTON - Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Mai deutlich gestiegen. Die Umsätze der Branche hätten um 1,2 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das Handelsministerium am Donnerstag mit. Bankvolkswirte hatten diesen Zuwachs erwartet. Im Vormonat waren die Umsätze um revidierte 0,2 Prozent gestiegen. Zunächst war lediglich eine Stagnation ermittelt worden.

USA: Mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet

WASHINGTON - In den USA hat es in der vergangenen Woche mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegeben als erwartet. Die Zahl stieg um 2000 auf 279 000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten nur mit 275 000 Anträge gerechnet. Der Wert der Vorwoche wurde um 1000 nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt stiegen die Erstanträge um 3750 auf 278 750.

Europa und Mercosur-Gruppe wollen Handelspakt voranbringen

BRÜSSEL - Nach jahrelangen Verzögerungen wollen Europäer und wichtige lateinamerikanische Partner ihren geplanten Handelspakt voranbringen. "Wir verfolgen das Ziel, ein umfassendes und ausgeglichenes Handelsabkommen zu vereinbaren, auf beiden Seiten entschlossen", sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Donnerstag mit Blick auf die Verhandlungen der EU mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur. Angebote zum gegenseitigen Marktzugang sollten bis Ende des Jahres vorgelegt werden.

Österreich rückt bei EU-Reformen an die Seite Großbritanniens

WIEN - Österreich unterstützt den Ruf Großbritanniens nach Reformen der Europäischen Union. Dies gelte vor allem für den Schutz der nationalen Sozialsysteme vor einer problematischen Nutzung durch Zuwanderer, sagte Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) nach einem Treffen mit seinem britischen Amtskollegen Philip Hammond.

Weidmann sieht Anleihen-Turbulenzen als 'Korrektur einer Marktübertreibung'

LONDON - Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht in den jüngsten Turbulenzen am Markt für Staatsanleihen kein Grund zur Sorge. Derzeit gebe es am Rentenmarkt eine "Art von Re-Normalisierung", sagte Weidmann am Donnerstag in einer Rede in London. Der ungewöhnlich starke Anstieg der Renditen bezeichnete er als "Korrektur einer Marktübertreibung".

S&P gibt USA weiter nur zweitbeste Note 'AA+'

NEW YORK - Die USA müssen weiter ohne die Topbewertung durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) auskommen. Die Kreditbewertung für die größte Volkswirtschaft der Welt bleibe weiter auf der zweitbesten Note "AA+", teilte S&P in der Nacht zum Donnerstag mit. Den Ausblick setzte S&P auf "stabil".

Frankreich: Inflationsrate legt im Mai zu

PARIS - In Frankreich hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise beschleunigt. Die für europäische Zwecke harmonisierten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Mai im Jahresvergleich um 0,3 Prozent zu, wie die Statistikbehörde Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Dies ist der zweite Anstieg der Verbraucherpreise in Folge.

Kommunistische Gewerkschaft besetzt Finanzministerium in Athen

ATHEN - Aus Protest gegen weitere Sparpläne der griechischen Regierung haben rund 200 Mitglieder der kommunistischen Gewerkschaft PAME am Donnerstagmorgen das Finanzministerium in Athen besetzt. Wie das Fernsehen zeigte, hängten die Besetzer ein Transparent an die Fassade des Gebäudes. "Wir haben genug geblutet! Wir haben genug gezahlt!", hieß es auf dem Riesentransparent. Die Polizei griff zunächst nicht ein. Am Nachmittag wollten die Staatsbediensteten gegen weitere Sparpläne der Links-Rechts-Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras demonstrieren.

Weltbank sieht Eurozone auf Wachstumskurs - Sorgen um Schwellenländer

WASHINGTON - Sinkende Ölpreise und eine wahrscheinliche Zinserhöhung in den USA setzen nach Einschätzung der Weltbank viele Entwicklungsländer unter Druck. Die bisherigen Garanten für das Wachstum der globalen Konjunktur müssten sich mit Reformen und Investitionen auf schwierige Zeiten vorbereiten, warnt die Weltbank in ihrer neuen Konjunkturprognose, die in der Nacht zum Donnerstag in Washington veröffentlicht wurde.

China: Industrieproduktion steigt etwas stärker als erwartet

PEKING - In China ist die Industrieproduktion im Mai erneut etwas stärker in Schwung gekommen. Die Fertigung sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,1 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikbüro am Donnerstag mit. Dies ist der zweite Monat mit einer stärkeren Wachstumsrate der Industrieproduktion in Folge. Im April war die Fertigung um 5,9 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Im März hatte es mit 5,6 Prozent das schwächste Wachstum seit der weltweiten Wirtschaftskrise 2008 gegeben.

Südkoreas Zentralbank senkt Zinsen weiter herab

SEOUL - Nach dem Ausbruch der Atemwegserkrankung Mers in Südkorea hat die Zentralbank des Landes die geldpolitischen Zügel weiter gelockert. Der Geldmarktausschuss der Bank of Korea beschloss am Donnerstag, den Leitzins von 1,75 Prozent auf das Rekordtief von 1,5 Prozent herabzusetzen. Durch die Zinssenkung soll die einheimische Wirtschaft stärker angekurbelt werden. Erst im März hatte die Bank den Zins herabgesetzt.

rob bgf

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